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Ausstellung im gesamten Oktober - Eintritt frei."It felt impossible to move on, to put it into words, to hold the whole of it in my two hands. So I cut it into linoleum instead: the bed, the rope, the blindfold, the hands that knew exactly how much to hold and when to let go. Trust is the material here, not the subject — what was given willingly, and what happened when it stopped being given.
Then a mirror, someone else's hands, and the surprise of still being able to want."
Making Sense is an alchemical process — finding motifs and attributing meaning to them, transforming memory into mythology. A queer mourning and celebration of a love found and lost again.
"Es fühlte sich unmöglich an, weiterzugehen, es in Worte zu fassen, das Ganze in meinen zwei Händen zu halten. Also habe ich es stattdessen in Linoleum geschnitten: das Bett, das Seil, die Augenbinde, die Hände, die genau wussten, wie viel sie halten und wann sie loslassen mussten. Vertrauen ist hier das Material, nicht das Thema — was freiwillig gegeben wurde, und was geschah, als es aufhörte, gegeben zu werden.
Dann ein Spiegel, die Hände eines anderen, die Überraschung, noch immer begehren zu können."
Making Sense ist ein alchemistischer Prozess — Motive finden und ihnen Bedeutung zuschreiben, Erinnerung in Mythologie verwandeln. Eine queere Trauer und Feier einer Liebe, gefunden und wieder verloren.
Die Ausstellung „making sense“ präsentiert eine Auswahl seiner umfangreichen Werkserie. Karan Vohra’s poetische Linolschnitte zeigen homoerotische Szenen in der Natur. Der intime zärtliche Blick auf die Fragen schwulen Begehrens zeigt sich in jedem seiner Werke. Vohras künstlerische Praxis ist ein autobiografisches Archiv von Erinnerung, Identität und Sehnsucht. Durch Druckgrafik, Malerei und konstruierte Mythologien verarbeitet er Queerness, Entwurzelung und fragile Momente flüchtiger Normalität. Die Natur erscheint als Metapher für Zugehörigkeit – verwurzelt in seiner Kindheit in Indien und widergespiegelt in der Liebe, beides verloren und durch seine Arbeit verwandelt. Wiederkehrende Motive wie Haare, Hingabe, Cruising und Wasser fungieren als symbolische Träger von Intimität und Überleben.
Über Karan Vohra:
Karan Vohra (geb. 1992) ist ein schwuler Künstler, Druckgrafiker und Erzähler indischer Herkunft, der seit sieben Jahren in Deutschland lebt. Er studierte Informatik, Kommunikationsdesign und Digitale Medien in Delhi, Mumbai und Bremen, mit Abschlüssen vom Indian Institute of Technology Bombay und der Hochschule für Künste Bremen.
Karan Vohra (b. 1992, India) is an artist based in Bremen, working in linocut and painting. He likes to weave legends of impossible happiness in his work, intertwining themes of the brown body, hair, nature and trust. His work has appeared in Mein schwules Auge. He studied at IIT Bombay and HfK Bremen, and is represented by Newman Berlin.
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Event venue
Motzstr. 23, 10777 Berlin, Germany, Motzstraße 23, 10777 Berlin, Deutschland, Berlin, Germany
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