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Helles Strahlen, gleißendes Licht und fröhliche Zuversicht verspricht der Mozart-Abend im Advent mit der CPE.Bach.Akademie.Hamburg:Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Exsultate, jubilate, Motette für Sopran F-Dur KV 158a
Sinfonie C-Dur KV 425 (Linzer Sinfonie)
Große Messe c-Moll KV 427
Valentina Farcas Sopran
Magdalena Hinz Alt
Santiago Sánchez Tenor
Hubert Kowalczyk Bass
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hamburg.Baroque
Hansjörg Albrecht Leitung
Beschreibung
Dieser Mozart-Abend in der Adventszeit mit der CPE.Bach.Akademie.Hamburg ist mit seinem Leuchten weit mehr als vorweihnachtliche Besinnlichkeit und Einkehr. Bereits das Exsultate, jubilate für Sopransolo und Orchester ist ein Feuerwerk der Freude. Entstanden ist dieses Schaustück italienischer Operngesangskunst auf Mozarts dritter Italienreise 1773 für eine Aufführung in der Theatinerkirche San Antonio in Mailand. Nach dem großen Erfolg seiner Oper Lucio Silla, welche im Dezember 1772 erstmal in Mailand auf die Bühne kam, schrieb der 17-jährige Mozart diese virtuose Solokantate quasi zwischendurch seinem Opern-Titelhelden, dem berühmten Soprankastraten Venanzio Rauzzini, als Handgelenksübung förmlich auf den Leib. Das Exsultate erklang drei Wochen nach der Lucio Silla-Premiere und ist eine von Mozarts schillerndsten Eingebungen.
Die sog. Linzer Sinfonie entstand zehn Jahre später während eines Aufenthalts Mozarts in Linz. Da für ein kurzfristig angesetztes Akademiekonzert ein passendes sinfonisches Werk fehlte, komponierte Mozart diese, mit Pauken und Trompeten besetzte Sinfonie, die ein eindrucksvolles Zeugnis seiner schöpferischen Kraft ist, in nur wenigen Tagen. Bereits die feierliche, langsame Einleitung eröffnet einen Klangraum von majestätischer Größe, bevor sich der erste Satz mit Energie und Eleganz entfaltet. Das innige Andante, das anmutige Menuett und das temperamentvolle Finale verbinden festlichen Glanz und melodischem Reichtum und machen die Linzer Sinfonie zu einem Höhepunkt von Mozarts sinfonischem Schaffen.
Im Zentrum des Abends steht die große C-Moll-Messe, eines der monumentalsten geistlichen Werke Mozarts, die 1783 in Salzburg mit Constanze Mozart als Solistin uraufgeführt wurde. Obwohl sie unvollendet geblieben ist, entfaltet sie eine überwältigende Ausdruckskraft, vielleicht auch, weil sie mit dem Tod von Mozarts erstem geborenen Sohn in Verbindung stehen könnte. Schon das Kyrie des Anfangs hat eine religiöse Tiefe, die weit über liturgische Musik hinausweist. Die Messe ist zugleich persönlich und in höchstem Maße feierlich – wie ein großes musikalisches Glaubensbekenntnis Mozarts, was auch an der rätselhaften Entstehungsgeschichte liegen mag.
Warum Mozart das Werk nie vollendete, ist bis heute nicht umfassend geklärt. Sollte er wirklich bei der Komposition des Et incarnatus est – einem der schönsten Sätze, die uns von Mozart überliefert sind – an die Geburt seines Sohnes gedacht haben? Dann wäre ein Ende der Arbeiten just an dieser Stelle nach der Nachricht vom Tod seines Sohnes folgerichtig. Für die Nachwelt bleibt die C-Moll-Messe rätselhaft und gleichzeitig – wie auch Mozarts Requiem ein musikalischer Torso von außergewöhnlicher Schönheit.
Einen Tag vor dem Todestag von Carl Philipp Emanuel Bach, den Mozart sehr verehrte, bringen unter der Leitung von Hansjörg Albrecht, einem international ausgewiesenen Experten für die Musik des 18. Jh., ein handverlesenes Solistenquartett, der CPE.Bach.Chor.Hamburg und das Orchester Hamburg.Baroque dieses Werk, welches von Bach und Händel in hohem Maße inspiriert ist und von der musikalischen Bedeutung Bachs H-Moll-Messe und Beethovens Missa Solemnis ebenbürtig ist, zum Leuchten und Strahlen.
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Event venue
Elbphilharmonie Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 1,Hamburg, Germany
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