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Behandelt wird der Briefwechsel zwischen Einstein und Freud zur Frage «Warum Krieg?» aus dem Jahre 1932 als Dokument der Aufklärung und des Humanismus, das sich ungelösten Problemen stellt, «Menschheitsillusionen» aus dem Weg zu schaffen sucht und uns mit nahezu jedem Argument hartnäckig vor Augen führt, wie weit wir – damals wie heute – vom Kulturniveau eines friedfertigen Zusammenlebens entfernt sind. Im Briefwechsel geht es um das Verhältnis von Recht, Macht und Gewalt, um Idee und Wirklichkeit der Gemeinschaftsgefühle, vor allem aber um die von Einstein an Freud adressierte Frage, die aufrütteln muss: «Gibt es eine Möglichkeit, die psychische Entwicklung der Menschen so zu leiten, dass sie den Psychosen des Hasses und des Vernichtens gegenüber widerstandsfähiger werden?» Philosophisches Denken muss sich diesen Problemen stellen, will sie als «Liebe zur Weisheit» dem Ziel näherkommen, die «Weisheit der Liebe» gegen jede Form der Entmenschlichung aufzubieten und durchzusetzen.__
PD Dr. phil. Bernard Görlich ist psychoanalytischer Sozialpsychologe und Lehrer i.R., arbeitet als freier Autor und Vortragender, nach wie vor interessiert an Fragen im Vermittlungsfeld von Philosophie, weiterzuentwickelnder Freudscher Psychoanalyse und kritischer Gesellschaftstheorie. Zuletzt entwickelte Arbeitsschwerpunkte: Probleme der Identität, Studien zur Gewalt der Unvernunft (Vorurteile, Feindbilder und Fanatismus).
Ort: QZ Bäckeranlage, Aktionsraum 1+2, Hohlstrasse 67, 8004 Zürich
Eintritt: frei
Kontakt: [email protected]
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Alle Details zu dieser Veranstaltung findest du hier:
https://www.langenachtderphilosophie.ch/programm2026/
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Bäckeranlage, Hohlstrasse 67, 8004 Zürich, Schweiz, Zurich, Switzerland
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