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Tchotchke sind Anastasia Sanchez (Schlagzeug, Gesang), Eva Chambers (Bass, Gesang) und Emily Tooraen (Gitarre, Gesang). Als Teenager spielten Sanchez und Chambers beide in der in Los Angeles gefeierten Indie-Band Pinky Pinky und nahmen für das Label Innovative Leisure auf. Heute, mit dem stattlichen Alter von 22 Jahren, läutet das in New York ansässige Trio mit neuem Bandnamen, neuer Heimat, Besetzung und natürlich neuer Musik eine neue Ära ein.Wie Pop Rocks, die auf die Zunge treffen, ist die New Yorker Band Tchotchke klassischer, zuckersüßer Rock’n’Roll. Außen süß, aber voller Überraschungen, sobald man sie richtig auf den Geschmack gekommen ist – das Trio begeistert seit 2021 das Publikum mit seinem von Rundgren inspirierten Sound und meisterhaften Harmonien.
Anastasia Sanchez (Gesang, Schlagzeug) und Eva Chambers (Bass, Keyboard, Gesang) begegneten sich 2014 im Spiegel eines Umkleideraums einer Highschool in L.A. – beide waren gerade dabei, ihre Ponyfrisur zu richten. Schnell entstand eine tiefe musikalische Freundschaft, die auf einer gemeinsamen Liebe zu allem Möglichen – von Vintage-Puppen bis hin zu den Beach Boys – beruhte und zu einer Reihe gemeinsamer Bands führte. Es vergingen einige Jahre, bis die ebenfalls aus L.A. stammende Musikerin Emily Tooraen (Gitarre, Gesang) in den Kreis von Anastasia und Eva trat und endlich alles zusammenpasste. Tchotchke war geboren....
Es folgte ein Umzug an die Ostküste, und die Band begann mit der Arbeit an ihrem ersten Album, das von den Power-Pop-Wunderkindern The Lemon Twigs in deren Elternhaus auf Long Island produziert wurde. „Tchotchke“ (2022) war ein rock’n’rolliges Juwel voller eingängiger Gitarrenriffs, Power-Pop-Pianomelodien und eingängiger Gesangspassagen. Es folgten Tourneen mit King Tuff, Broncho, The Gossip und The Makeup, und die Band bereiste in den Jahren 2023 und 2024 die USA und Europa.
Ohne die Absicht, einen Gang zurückzuschalten, fanden Tchotchke zwischen ihren Tourneen Zeit, ihr zweites Album aufzunehmen. Diesmal betraten sie das Studio mit vollständig arrangierten und als Demos aufgenommenen Songs und holten erneut die Lemon Twigs als Produzenten mit ins Boot – diesmal in einem Studio in Brooklyn, das wegen des darunter liegenden Gemüselagers treffend „The Vegetable Attic“ genannt wird. „Auf der Straße liegt immer Kohl verstreut“, sagt Eva.
Das Album „Playin’ Dumb“ wurde über vier Jahreszeiten hinweg aufgenommen. Angesichts des Tourplans der Lemon Twigs nutzte das Trio jede sich bietende Gelegenheit, um ins Studio zurückzukehren – sei es, um über welkendem Gemüse zu schwitzen, mit Gitarren auf Eis zu laufen oder Tage ohne Heizung zu ertragen, nur um den perfekten Studio-Sound zu erzielen.
Der Aufwand und die bewusste Herangehensweise haben sich ausgezahlt, denn die elf Titel auf „Playin’ Dumb“ sind raffinierter und klanglich komplexer als ihre früheren Werke und lassen die Vorliebe der Band für Girlgroups der 60er Jahre und Außenseiter-Popkünstler wie Harry Nilsson, Dolly Mixture und Sparks deutlich erkennen. Im Laufe der Monate im Studio kristallisierten sich auch die Themen des Albums heraus. Insbesondere betont die Band, dass sie auf diesem Album ihre Weiblichkeit voll und ganz ausgelebt habe; das Ergebnis sei ein klangliches Bild von Mädchen, die zusammen abhängen und – wie sie es gerne ausdrücken – „quatschen“.
Die Figuren, die Tchotchke in „Playin’ Dumb“ verkörpert, greifen den dialogartigen Gesangsstil der Shangri-Las auf und verkörpern zudem die klassischen Merkmale von Girlgroups – liebesschmerzgeplagte Gewinnerinnen und Verliererinnen. Die Band betrachtet diese Erzählerinnen als überaus feminine Karikaturen ihrer selbst, deren Persönlichkeitsmerkmale bis zur dramatischen Spitze überhöht sind.
In der gitarrenlastigen ersten Single „Did You Hear“ hofft die Erzählerin, dass sie „die Eine“ ist, die einen Mann zum Besseren verändern kann … doch schließlich verwandelt sich diese hoffnungsvolle Fantasie in Verachtung. Der bluesige Midtempo-Song „Poor Girl“ ist ein Titel mit gegensätzlichem Namen über verwöhnte Gören, der die Vorliebe der Band für ironische Texte deutlich macht. Auf dem Joey-Ramone-artigen Titeltrack beklagt eine Erzählerin hinter einem Wall-of-Sound-Arrangement, dass sie immer wieder das „Dim Dum-Dum“ spielt, damit ihr Freund sich schlau fühlt – auch wenn sie es hasst.
Zur Vinyl-Veröffentlichung von „Playin’ Dumb“ gibt es ein von Eva entworfenes originelles Brettspiel. Es ist ein farbenfrohes Tischspiel rund um Mädchengespräche, Klatsch und „Wahrheit oder Pflicht“-Aufgaben, die sowohl die Themen des Albums als auch die Persönlichkeiten und den Stil der Band widerspiegeln.
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Event Venue
Unter Deck, Oberanger 26, 80331 München, Deutschland, Munich, Germany
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