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Ermanno Wolf-Ferrari: Aus den Klaviertrios D-Dur und Fis-Dur - Gedanken zu Wolf-FerrariIn der 147. MoonMelody erklingen Sätze aus den beiden Klaviertrios op. 5 in D-Dur und op. 7 in Fis-Dur von Ermanno Wolf-Ferrari. Die beiden in kurzem Abstand 1898 und 1900 entstandenen, einnehmenden Schwesterwerke bilden das Zentrum von Wolf-Ferraris früher Kammermusik. Der Komponist hat hier seinen typischen Stil einer gesanglich-entwickelnden Melodienbildung im Kombination mit patchworkartiger Aneinanderreihung musikalischer Episoden gefunden und im Rahmen des traditionellen Aufbaus zu einer runden Form entwickelt. Die lyrische Grundhaltung zeigt sich in der Wahl des fließenden 6/8-Taktes für beide Kopfsätze, in denen sich die Hauptthemen wie improvisiert aus einem zarten Ansatz entwickeln und dann in sich steigernde, am Ende hymnische Bestätigung überführt werden. Neben den Kopfsätzen erklingen der langsame, von italienischen Kantilenen geprägte Satz aus op. 7, sowie das Scherzo und Finale aus op. 5. Zwischen den Instrumentalsätzen entwickelt der Musikwissenschaftler Dr. Christian Thorau in vier kurzen, an Briefausschnitten orientierten Lesungen ein Bild des Komponisten Wolf-Ferrari.
Wolf-Ferrari Ensemble: Niek van Oosterum - Klavier, Lucas Ebert - Violoncello; Wolfram Thorau - Violine
Als Gast: Dr. Christian Thorau
Eintritt frei, Ausgangskollekte erbeten
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Event venue
Grunewaldkirche, Bismarckallee,Berlin, Germany
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