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Millowitsch. Endlich wieder lachenMillowitsch. Endlich wieder lachen
Ein Theaterstück über das Phänomen Willy Millowitsch
Eine Gemeinschaftsproduktion von Theater im Bauturm, Volksbühne am Rudolfplatz und Kölner KulturAbo/ Verein Freie Volksbühne
Regie Nina Gühlstorff | Ausstattung Lena Thelen | Regieassistenz Erika Walter | Produktionsleitung Asta Nechajute | Text Nina Gühlstorff, Roger Schmelzer, Laurenz Leky, René Michaelsen
Mit Annette Frier, Susanne Pätzold, Nicole Kersten, Leonie Houber, Laurenz Leky, René Michaelsen, Kurt Fuhrmann und Henning Krautmacher
Am 26. und 27. Oktober spielt Alina Rohde für Leonie Houber.
Premiere: 27. September 2025 in der Volksbühne am Rudolfplatz
Dauer: 2,5 h, mit Pause
„Jehn'se Herr Millowitsch! Jehn'se auf de Ämter, se kriejen alles was se brauchen – ich habe ›Avis‹ jejeben. Und bauen'se so schnell wie möglich, daß de Leute wieder was zu lachen haben. Und für de Premiere hätt' ich jern zwei Karten, aber Freikarten bitte!“
Mit diesen Worten ebnete Konrad Adenauer im Mai 1945 den Weg für die Wiedereröffnung des Millowitsch-Theaters – und damit für eine der steilsten Karrieren des deutschen Volkstheaters: diejenige von Willy Millowitsch (1909 - 1999). 80 Jahre später ist es an der Zeit, Kölns größte Theaterikone mit frischem Blick zu befragen: Was ist geblieben vom Wirken jenes Mannes, der mit traumhaften Einschaltquoten aus seinem Theater heraus die Zuschauer:innen seiner Fernsehübertragungen unterhielt und dadurch in ganz Deutschland als Repräsentant von rheinischem Frohsinn und kölscher Euphorie wahrgenommen wurde?
In einer Mischung aus dokumentarischen Szenen und einer Neufassung des historischen Schwanks "Das Glücksmädel" erleben die Zuschauer:innen Willy Millowitsch als Schauspieler, Theaterleiter, Geschäftsmann und Privatmensch. Dabei geht es nicht nur um die Strahlkraft seiner Persönlichkeit und die Verankerung seiner Familie in der Kölner Theatergeschichte, sondern auch um die Faszination des Volkstheaters als gesellschaftliches Lagerfeuer – damals, heute und womöglich gar in der Zukunft.
Themen mit regionalem Fokus haben im Theater im Bauturm Tradition: In den vergangenen Spielzeiten ging es bereits um Trude Herr, den Schimpansen Petermann, die Alexandersittiche im Kölner Stadtgebiet, den Grüngürtel oder die Spuren des Kolonialismus im Stadtbild Kölns. Unter der Regie von Nina Gühlstorff, deren Inszenierung "Petermann! Eine kölsche Paranoia" seit 2017 erfolgreich am Bauturm läuft, steht nun mit Willy Millowitsch eine besonders gewichtige Kölner Ikone im Fokus - und zwar nicht irgendwo, sondern am Ort ihres Wirkens: dem ehemaligen Volkstheater Millowitsch, heute Volksbühne am Rudolfplatz. Kein Saal würde sich besser anbieten, um eine Frage aufzuwerfen, deren Dringlichkeit angesichts multipler Krisenerfahrungen und Bedrohungsszenarien allzu leicht vergessen wird: Wie können wir im Lachen wieder zusammenfinden und gesellschaftliche Spaltungen überwinden?
Die Produktion wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und der Imhoff Stiftung.
Mit freundlicher Unterstützung von Kölnticket, Früh, LömmeLömm, GAG, CBH Rechtsanwälte, der Sparkasse KölnBonn und der Freunde und Förderer des Theater im Bauturm. Köln e.V.
Mit freundlicher Leihgabe der Puppen Tünnes und Schäl vom Hänneschen Theater.
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Ticketverkauf:
Online über www.qultor.de (mit Sitzplatzwahl)
Tickethotline: (0221) 52 42 42
Weitere Infos: www.theaterimbauturm.de
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Event venue
Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Straße 5, 50674 Köln, Deutschland, Cologne, Germany
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