About this Event
Samhain ist für mich kein Abend, an dem wir uns ein bisschen mystisch fühlen und Kerzen anzünden. Es ist eine Schwelle.
Die Natur zieht sich zurück, das Licht wird weniger und etwas im Jahreskreis endet. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf das, was vor uns war: auf unsere Herkunft, unsere Prägungen und auf die Menschen, deren Leben den Boden bereitet hat, auf dem wir heute stehen.
Genau dafür öffne ich für dich an Samhain einen besonderen FrauenRaum.
Es wird nicht darum gehen unsere Ahnen zu verklären und auch nicht, um alles, was aus unseren Familien kommt, weitertragen zu müssen. Es geht ums Hinschauen.
Was gehört wirklich zu mir? Was trage ich vielleicht schon lange, obwohl es nie meine Verantwortung war? Und welche Kraft meiner Ahnen möchte ich bewusst mitnehmen?
Wenn die Tage dunkler werden, schauen wir zurück
Samhain markiert eine Schwellenzeit zwischen dem helleren und dem dunkleren Teil des Jahres. In alten Überlieferungen gilt diese Zeit als besonders durchlässig für die Verbindung zu den Ahnen und zur Anderswelt.
Für mich liegt genau darin die besondere Kraft dieses Abends.
Wir würdigen die Menschen, die vor uns da waren. Auch jene, deren Entscheidungen, Ängste, Überzeugungen oder Lebensumstände uns bis heute prägen können.
Denn Ahnenarbeit bedeutet für mich nicht nur, dankbar auf schöne Familiengeschichten zu schauen. Sie bedeutet auch, ehrlich zu werden.
Vielleicht trägst du Verantwortung, die gar nicht deine ist. Vielleicht wiederholst du Muster, die lange vor dir begonnen haben. Vielleicht gibt es gleichzeitig eine Unerschütterlichkeit, einen Mut, eine Kreativität oder eine Kraft in deiner Linie, die du längst in dir trägst und bisher kaum wahrgenommen hast.
Samhain lädt uns ein, beides anzuschauen.
Zu ehren, was vor uns war. Zurückzugeben, was nicht zu uns gehört. Und bewusster zu wählen, was mit uns weitergehen darf.
Auf welchem Boden stehst du eigentlich?
Diese Frage zieht sich für mich durch Samhain.
Wir kommen nicht aus dem Nichts.
Unsere Eltern, Großeltern und all jene davor haben Entscheidungen getroffen, überlebt, geliebt, verloren, gearbeitet, gekämpft, gehofft und manchmal Dinge getragen, die sie selbst nicht lösen konnten.
Sie haben uns damit geprägt und sie haben uns gleichzeitig den Weg bereitet. Was nicht bedeutet, dass wir alles gutheißen müssen. Und es bedeutet auch nicht, dass wir ihre Lasten übernehmen müssen.
Aber manchmal verändert sich etwas, wenn wir erkennen können:
Das gehört zu meiner Geschichte. Doch es muss nicht meine Zukunft bestimmen.
Vielleicht entsteht dadurch ein neuer Blick auf deine Herkunft. Vielleicht wird etwas weicher. Vielleicht wird etwas klarer. Vielleicht merkst du erst, wie viel Kraft du längst aus deiner Linie mitgebracht hast.
Und vielleicht gibt es etwas, das du an dieser Schwelle bewusst zurücklassen möchtest.
Samhain ist ein Ritualraum
Meine Samhain-Kreise sind bewusst anders als meine regulären Frauenkreise.
Sie sind ritueller, dichter und stärker auf die Verbindung mit den Ahnen, die Anderswelt und den Übergang in die dunklere Jahreszeit ausgerichtet.
Wir nehmen uns Zeit, uns von dem zu lösen, was uns im Alltag beschäftigt, den Raum bewusst zu öffnen und in eine andere Form von Wahrnehmung einzutauchen.
Du musst dabei nichts Bestimmtes erleben.
Vielleicht entsteht ein inneres Bild. Vielleicht eine Erinnerung. Eine Emotion. Eine Ahnung. Vielleicht wird etwas sehr klar. Vielleicht wird es einfach still.
Was sich zeigt, darf sich zeigen.
Was nicht kommt, muss auch nicht erzwungen werden.
Etwas, das mit nach Hause geht
Zum Abschluss entsteht dein persönliches Kraftbündel aus Naturmaterialien.
Es ist etwas, das diesen Abend noch einmal bündelt und dich auch danach an das erinnert, was du für dich erkannt, gewürdigt oder gewählt hast.
Du nimmst also nicht nur eine Erfahrung mit nach Hause, sondern etwas, das du mit deinen eigenen Händen geschaffen hast.
Wenn dich Samhain ruft
Du brauchst keine Erfahrung mit Frauenkreisen, Ahnenarbeit oder Ritualen.
Du darfst neugierig sein.
Auf deine Geschichte. Auf deine Herkunft. Auf das, was vielleicht längst in dir arbeitet. Und auf die Frage:
Was möchte ich mit in die dunklere Jahreszeit nehmen und was lasse ich an dieser Schwelle zurück?
Herzlich willkommen in meinem Raum.
Herzlich willkommen in meinem Samhain-Frauenkreis.
Annika
-----------------------------------
>>> Verpflegung:
Wasser, Tee und kleine Snacks wie Nüsse, getrocknetes Obst
>>> Bitte mitbringen:
Decke, Sitz- oder Meditationskissen
Gerne darfst du Naturmaterialien für den Kreis mitbringen. Es ist jedoch kein Muss. Manchmal sieht Frau etwas und sagt "Ja, das muss mit." ;-)
>>> Ankommen/Ort:
Ab 15 Minuten vor Event Beginn! Bitte sei pünktlich.
Event venue & nearby stays
Glück Annika - Begegnung mit Coaching, Meditation, Räucherwerk, Fischbacher Straße 1, Altdorf bei Nürnberg, Germany