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Thu, 15 Oct, 2026 at 06:00 pm UTC+02:00

Deutsche Erinnerungspolitik aus polnischer Perspektive

  • Pariser Platz 4a, 10117 Berlin, Germany · Berlin
Pilecki-Institut Publisher / Host Pilecki-Institut
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\ufeff\ufeffDeutsche Erinnerungspolitik aus polnischer Perspektive
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Wie sieht die deutsche Erinnerungspolitik aus polnischer Perspektive aus? Welche Akteure prägen sie, welche Ziele verfolgt sie – und wo liegen ihre Stärken und Versäumnisse?
Deutsche Erinnerungspolitik aus polnischer Perspektive
Panelisten: Prof. Felix Ackermann, Prof. Marek Cichocki, Dr. Anna Kwiatkowska, Hanna Radziejowska, Dr. Katrin Steffen
15.10.2026, 18:00 | Pariser Platz 4A, 10117 Berlin
Anmeldung: https://forms.gle/8BQ7tqUMEcxVAF2w5
Moderation: Mateusz Fałkowski
Die Veranstaltung wird Simultan Deutsch-Polnisch übersetzt.
Die englischsprachige PDF-Version des OSW-Sammelbandes zur deutschen Erinnerungspolitik, die bei der Veranstaltung besprochen wird, ist ab sofort kostenlos erhältlich:
https://www.osw.waw.pl/sites/default/files/United%20Germany%E2%80%99s%20historical%20policy-www_0.pdf
Diesen Fragen widmet sich unser nächstes Pariser Platz Seminar am 15. Oktober um 18:00 Uhr im Pilecki-Institut Berlin. Wir freuen uns auf ein hochkarätiges und weltanschaulich diverses Podium, das unterschiedliche wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Perspektiven auf die deutsche Erinnerungspolitik zusammenbringt.
Im Mittelpunkt steht die Premiere der englischen Ausgabe des Sammelbands In the Service of the Future. United Germany’s Historical Policy, der vom Warschauer Centre for Eastern Studies, dem geschätzten OSW, herausgegeben wurde und die deutsche Geschichtspolitik aus der Perspektive polnischer Expertinnen und Experten untersucht. Der Band enthält auch einen Essay von Hanna Radziejowska und Mateusz Fałkowski über eine vom Pilecki-Institut in Auftrag gegebene Ipsos-Studie zum Wissen über Polen und den Zweiten Weltkrieg in Deutschland.
Die englischsprachige PDF-Version des Sammelbandes ist ab sofort kostenlos erhältlich:
https://www.osw.waw.pl/sites/default/files/United%20Germany%E2%80%99s%20historical%20policy-www_0.pdf
Panelisten:
Prof. Felix Ackermann ist Historiker und Kulturwissenschaftler und lehrt seit 2022 als Professor für Public History an der FernUniversität in Hagen, wo er zugleich das Institut für Geschichte und Biographie leitet. Zuvor forschte und lehrte er unter anderem in Litauen und Polen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Public History, Erinnerungskultur und die gesellschaftlichen Folgen staatlicher Gewalt.
Prof. Marek Cichocki ist Philosoph, Politikwissenschaftler und Historiker der politischen Ideen. Er ist Programmdirektor des Centrum Europejskie Natolin und Professor am Collegium Civitas in Warschau. Zu seinen Schwerpunkten gehören Deutschland, die europäische Integration sowie die Geschichte politischer Ideen; als ehemaliger Berater des polnischen Präsidenten war er zudem mit Fragen der europäischen Integration und des Vertrags von Lissabon befasst.
Dr. Anna Kwiatkowska leitet seit 2005 das Deutschland-Team des Warschauer Centre for Eastern Studies (OSW), das sie mitbegründet hat. Zuvor arbeitete sie im polnischen Innenministerium und war unter anderem Exekutivsekretärin der Polnisch-Deutschen Regierungskommission für regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die deutsche Außen- und Innenpolitik sowie die deutsche Erinnerungspolitik.
Hanna Radziejowska ist Leiterin des Pilecki-Instituts Berlin, Kuratorin und Kulturproduzentin. Sie war über viele Jahre in Berliner und Warschauer Kultur- und Geschichtsinstitutionen tätig und kuratierte zahlreiche Ausstellungen und Projekte, unter anderem zu Witold Pilecki, dem Wola-Massaker und der Geschichte des Frauenwahlrechts in Polen. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem vom Museum für Polnische Geschichte und vom Bürgermeister von Warschau. Gemeinsam mit Mateusz Fałkowski verfasste sie den Essay Historical maps of the Germans. German perspectives on 20th-century history and Poland, welcher in dem Sammelband erschienen ist.
PD Dr. Katrin Steffen ist Historikerin und forscht insbesondere zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas, zur jüdischen Geschichte und Kultur sowie zu europäischen Geschichts- und Erinnerungskulturen. Sie war unter anderem am Deutschen Historischen Institut Warschau und an der University of Sussex tätig und ist seit 2026 stellvertretende Direktorin des Nordost-Instituts in Lüneburg.
Moderiert wird das Gespräch von Mateusz Fałkowski, Soziologe sowie stellvertretender Leiter des Pilecki-Instituts Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die polnische Nachkriegsgeschichte, die historische Soziologie sowie die Geschichte und Theorien sozialer Bewegungen. Darüber hinaus hat er Veröffentlichungen zur Solidarność-Bewegung, zu den deutsch-polnischen Beziehungen und zu den sozialen Wahrnehmungen zwischen Polen und Deutschen verfasst.


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Event venue

Pariser Platz 4a, 10117 Berlin, Germany, Pariser Platz 4, 10117 Berlin, Deutschland, Berlin, Germany

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