About this Event
Du kennst die Session, die noch nachhallt. Den Moment, in dem sich im Gespräch etwas verschiebt — und du erst hinterher merkst, dass du es gespürt, aber übergangen hast.
Zwischen dem, was wir wahrnehmen, und dem, was wir daraus machen, liegt unsere ganze Arbeit. Genau dort setzt Coaching-Supervision an.
An diesem Abend halten wir keinen Vortrag über Supervision — wir üben. Wir schauen gemeinsam auf eine Coaching-Session, halten sie mehrfach an und vergleichen, was die Anwesenden in derselben Sekunde wahrnehmen.
Wir können erleben, wie viel wir nicht und zugleich unterschwellig oder anderes wahrnehmen.
Ein Dojo ist ein Übungsraum. Dort fällt man, ohne sich zu blamieren, und es wird geübt , anstatt zu bewerten. In der Supervision gibt es „keine Gürtel“.
Kurz ordnen wir außerdem ein, wie sich Supervision bei ICF und EMCC entwickelt hat, wie sich Einzel- und Gruppensupervision von Intervision und kollegialer Fallberatung unterscheiden — und was das für deine Coaching-Praxis bedeutet, inklusive der ICF-Regelungen ab 2027.
Der Abend ist eine Einladung an Coaches, die ihre eigenen Wahrnehmungsgrenzen erkunden und daran professionell wachsen möchten – Vorerfahrung mit Supervision braucht es dafür nicht.
Referenten: Oxana Wewers und Peter Ammann
Oxana Wewers (PCC) steht seit über zehn Jahren für Coaching als wirksamen Raum für Reflexion, Weiterentwicklung und Veränderung. Als Mentor-Coach und Supervisorin unterstützt sie Coaches dabei, ihre Coaching-Praxis kontinuierlich weiterzuentwickeln, ihre Haltung und ihr professionelles Handeln zu reflektieren und neue Perspektiven auf ihre Arbeit zu gewinnen. Ihr besonderes Interesse gilt der Qualität von Coaching und der Frage, wie Supervision dazu beitragen kann, professionelles Handeln zu stärken und die eigene Wirksamkeit als Coach zu erhöhen.
Peter Ammann (MCC, SP, ESIA, ITCA) ist Executive & Leadership Coach, Psychologe und Lehrbeauftragter für Coaching in Wuppertal – seit 37 Jahren selbstständig. Grundlage seiner Arbeit sind u.a. das Diplom in Prozessorientierter Psychologie und das Europäische Psychotherapie-Zertifikat. Supervision fasziniert ihn seit langem als Ort intensiven Lernens: ein partnerschaftlicher Prozess, in dem gemeinsam erforscht wird, was im Entstehen ist und sich entwickeln möchte. Er richtet die Wahrnehmung dabei auf alle Kanäle – Sprache, non- und paraverbale Signale, Atmosphäre und Feld – und macht sichtbar, wie sich teils auch Dynamiken aus dem Coaching in der Supervisionsbeziehung wiederholen (Parallelprozess). So entstehen Momente, in denen fachliche und persönliche Kompetenz zugleich wachsen: mit mehr Klarheit, Bewusstheit und Präsenz für die eigene Coachingarbeit.
Mehrwert für die Teilnehmenden:
1. Wahrnehmung schärfen
Erkenne, was du in einer Coaching-Session wahrnimmst – und was du möglicherweise übersiehst, ausblendest oder vorschnell interpretierst.
2. Coaching-Praxis reflektieren und weiterentwickeln
Erlebe anhand einer konkreten Session unterschiedliche Perspektiven und gewinne neue Impulse für deine Präsenz, dein Zuhören und dein professionelles Handeln.
3. Supervision als Entwicklungsraum kennenlernen
Erlebe Coaching-Supervision nicht als Bewertung der eigenen Praxis, sondern als geschützten Übungsraum für persönliche, professionelle und ethische Entwicklung – und verstehe, wie sie sich von Intervision und kollegialer Fallberatung unterscheidet.
CCEU: Informationen folgen
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Wir freuen uns auf Dich!
Haus der Universität Düsseldorf
Schadowplatz 7
40 Düsseldorf
Datum:
Mi., 14. Oktober 2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Event venue & nearby stays
Haus der Universität Düsseldorf, Schadowplatz 14, Düsseldorf, Germany