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Zu Ehren des 91. Jahrestages des Olympiasieges im Marathon (1936-2027) durch den koreanischen Läufer Sohn Kee-chung in Berlin.Nach fünf Jahren PAUSE, bedingt durch die Corona-Pandemie und längeren Bauarbeiten auf dem Kronprinzessinnen Weg, freuen wir uns heute den nunmehr VII. OLYMPIA Marathon ausschreiben zu können.
Ein kleiner Rückblick…
Bei den vorherigen sechs OLYMPIA Marathon Veranstaltungen (2016-2021), nahmen insgesamt 300 Runner-Leutz teil.
Sportfreund Sascha Dehling, LG Mauerweg Berlin e. V., hat mit seinen drei Einzel-Siegen 2018-2020, tatsächlich den Event Hattrick geschafft!
Ebenfalls drei Einzel-Siege stehen für Birgit Leszinski, LG Vegan Runners, aus den Jahren 2017, 2018 und 2020 zu Buche, sowie 2029, ein guter 2. Platz
Sascha Dehling, hält zusammen mit Uwe Laenger, bei den Männern auch mit 3:03:13 Std. (2018) den aktuellen Event-Streckenrekord!
Bei den Frauen stellte Iris Martini aus Nürnberg, 2019, mit fantastischen 3:57:29 Std. einen neuen Event-Streckenrekord auf und ist damit bisher die Einzige Frau, die bei diesem Event unter der magischen 4 Stunden-Grenze bleiben konnte!
Die bisher schnellste Zeit für eine Halbmarathon-Staffel, lief 2021 das flinke Mixed-Duo: Maria Otto und Ralf Löscher, als Team: SBLT Motor Kamtschatka-Konstantinopel, in sehr guten 3:20:42 Std..
Ausschreibung:
VII. OLYMPIA - MARATHON - anlässlich des 91. Jahrestages des Olympiasieges im Marathon durch den Koreanischen Läufer Son Kee-chung in Berlin.
Distanzen
Halbmarathon-Staffeln (Frauen, Mixed und Männer), jeweils zur Hälfte hin und zurück
Marathon (Einzelstarter*innen): (komplett hin- und zurück)
Start-Nr.-Ausgabe:
Nur am Starttag vor Ort, von 07.40 Uhr bis 08.45 Uhr!
Offizieller START zum Marathon um 09.00 Uhr, Olympischer Platz
Der VII. OLYMPIA - MARATHON (42,195 Km) trägt den Charakter eines Lauftreffs. Eure BRUTTO-ZEITENen, (also einschließlich mit div. VP-Stopps) gebt ihr jeweils im Ziel an. Gelaufen wird primär auf der historischen Marathonstrecke von 1936).
Wendemarke (21,0975 Km):
Gleichzeitig die Wechselzone für die HM-Staffeln!
START / ZIEL:
Sonntag 1. August 2027, 09,00 Uhr, Olympischer Platz (vor dem Berliner Olympiastadion).
Zeitlimit: 6:30 Stunden. Bei Temperaturen über 25 C = 7 Stunden
Zeitmessung:
Die BRUTTO-ZEIT, von Hand.
Alle Starter*innen haben nach Zielschluss unaufgefordert, gegenüber dem Veranstalter ihren Streckenverlauf und BRUTTO-ZEIT, ohne Verzug nachzuweisen.
Erfolgt das nicht, gibt es keine Aufnahme in die Ergebnislisten.
Streckenkennzeichnung / GPS-Track:
Die Marathon Distanz, führt primär auf der historischen Marathonstrecke von 1936 (s. histor., Karte / GPS-Track).
Die Wendemarke (21,0975 Km)
ist gleichzeitig die Wechselzone für die HM-Staffeln! Auf Grund des Streckencharakters, erfolgt eine sparsame Kennzeichnung.
Verpflegungspunkte (VP):
Ca. alle 7,5 Km, (Wasser, Cola, Apfelschorle, Kartoffeln, Obst & Knabberzeug)
Wir laufen im Rahmen der StVO, ausschließlich auf Gehwegen. Gegenseitige Rücksichtnahme versteht sich von selbst.
Kleiderabgabe:
im Ziel und deren Ausgabe ist organisiert (in Start und Zielnähe). Umkleide- und Duschgelegenheiten gibt es vor Ort nicht.
Strecke:
Überwiegend auf Geh- und Radwegen, entlang der landschaftlich schönen, aber stark hügelige (zw. 32 m und 80 m Höhendifferenz) Havelchaussee und neben der AVUS auf dem Kronprinzessinnen Weg mit seiner „geraden Schönheit“.
Teilnehmerlimit:
Das Teilnehmerlimit liegt bei 50 Teilnehmer*innen
Anmeldung:
Verbindliche Anmeldung bis 1. Juli 2027 unter: [email protected] unter Angabe von: Name, AK, Verein/LG, Distanz, Bundesland, Nationalität, und angestrebte Zielzeit. Nur ein
Klicken auf Zusage unter dem auf Facebook-Veranstaltungslink, gilt nicht als verbindliche Anmeldung
UKB:
Nach eurer Anmeldung bekommt ihr mit unserer Bestätigungsmail auch die Überweisungsdaten (PayPal-als Freund).
Alle anfallenden Kosten im Vorfeld trage ich privat und allein. Ich bemühe mich den Standard der ersten sechs Olympia Marathons einschließlich hochwertiger Finisher-Medaille zu halten. was aber nach der Erfahrung der Vorjahre, eine echte Herausforderung ist...
Nachmeldungen:
ggf. am Race-Day vor Ort möglich, solange das TN-Limit nicht schon erreicht wurde.
Auszeichnungen/Preise:
Alle Finisher’innen erhalten eine Erinnerungsurkunde und Finisher-Medaille, sowie später per Mail die Ergebnisliste und eine personalisierte Urkunde. Die jeweils drei Erstplatzierten bei den Frauen, Männer und HM-Staffeln, erhalten Extra-Urkunden und Pokale, Alle TN haben kostenfreien Zugang zu allen Veranstaltungsfotos des Veranstalters.
Helfer*innen:
Werden noch gesucht! Wer also Familienmitglieder oder Freunde kennt die bei einem der drei VP helfen und unterstützen möchten, bitte eine p. N. an mich. DANKE!
Der VII. OLYMPIA MARATHON 2027,
ist eine Initiative vom SBLT Motor Kamtschatka-Konstantinopel, der LRG Torpedo Berlin und den „Independent“ Berlin Wall Trail Runners.
https://runner-club-info.wixsite.com/website
Zur Person, seiner sportlichen Leistungen:
Sohn lebte in jener Zeit, als Korea eine Provinz des Japanischen Kaiserreichs Namens Chōsen war. Auf aufgrund der „Angleichungspolitik“ der japanischen Regionalregierung war er aber bei öffentlichen Auftritten gezwungen, die japanische Aussprache seiner Kanji/Hanja im Namen (jap. Son Kitei) anzunehmen. Im hügeligen, unwegsamen Gelände seiner Heimat entwickelte sich Sohn zu einem talentierten Läufer, der dann 1935 in Tokio mit 2:26:42 Std. Weltrekord im Marathon lief.
Olympiasieg im Marathon mit neuem Olympia Rekord
Im darauf folgenden Jahr nahm Sohn (unter japanischer Besatzer Flagge) an den Olympischen Spielen in Berlin teil. Sohn weigerte sich jedoch während der Spiele mit seinem japanischen Namen zu unterschreiben. Am 9. August 1936 lief dann Sohn in einem Hitzerennen und auf sehr anspruchsvoller Strecke, mit 2:29:19,2 Std. einen neuen Olympischen Rekord und wurde mit über zwei Minuten Vorsprung vor dem Briten Ernie Harper Olympiasieger im Marathon. Nach seinem Olympiasieg betonte Sohn, dass sein Sieg nicht nur auf körperliche Ausdauer, sondern auch auf mentale Willenskraft zurückzuführen war: „Der menschliche Körper kann nur zu einem bestimmten Maß etwas leisten. Danach müssen Verstand und Herz übernehmen.“
Stummer Protest - Das traurigste Siegerfoto der Olympiageschichte
Als bei der Marathon-Siegerehrung anstatt der koreanischen Flagge die Flagge der Besatzungsmacht Japan gehisst wurde, senkten Sohn Kee-chung und sein Landsmann Nam Sung-yong (der unter dem japanisierten Namen „Nan Shōryū“ Bronze gewann) demonstrativ ihren Blick und zusätzlich verbarg Sohn Kee-chung mit seinen Blumen die japanische Flagge auf seiner Trainingsjacke - als stummen Protest.
Sportjournalisten vor Ort, bezeichneten diese symbolträchtige Szene als das traurigste Siegerfoto der Olympiageschichte. Nach seinem Olympiasieg stand Sohn Kee-chung unter ständiger Bewachung der japanischen Behörden und durfte während der japanischen Herrschaft nicht mehr Marathon laufen.
Als Trainer führte Sohn seinen Schützling wieder zu Olympiagold im Marathon
Nach seiner Läuferkarriere arbeitete Sohn als Trainer. Unter anderem betreute er Suh Yun-bok, 1947 Gewinner des Boston-Marathons, Ham Kee-yong, 1950 Gewinner des Boston-Marathons und Hwang Young-Cho, der bei den Olym-pischen Spielen 1992 Goldmedaille im Marathon gewann. Als sein Schüler Hwang 1992 die erste „echte“ Marathon-Goldmedaille für Südkorea gewann, meinte Sohn, „endlich in Frieden sterben zu können“.
Träger der südkoreanischen Fahne und des Olympischen Feuers bei der Eröffnung Olympischer Spiele.
Sohn selbst bekam bei den Olympischen Spielen 1948 die Ehre, die Flagge des neugegründeten Staates Südkorea tragen zu dürfen. Bei den Olympischen Spiele 1988 in seinem Heimatland, trug Sohn bei der Eröffnung die Olympische Fackel in das Stadion. Hierbei wurde auch die koreanische Schreibweise Sohn Kee-chung verwendet. (Quelle: Wikipedia)
Der Berlin-Marathon (SCC), ehrte bei seiner 5. Auflage im Jahre 1978, Sohn Kee-chung, durch die Abbildung seines Konterfeis auf der Finishermedaille (s. Foto).
Die Laufstrecke des olympischen Marathon in Berlin
Beim Olympischen Marathon von Berlin, war die zwar landschaftlich schöne, aber stark hügelige (zwischen 32 m und 80 m Höhendifferenz) Havelchaussee zu belaufen und dann die AVUS in ihrer „geraden Schönheit!“. Heute wäre wohl keinem Läufer diese Strecke wettkampfmäßig anzubieten, außer wenn man ihn trainingsbedingt dort „schinden“! Wollte. Diese Strecke kostete also viel Kraft und die Siegerzeit von damals ist dafür eigentlich umso bemerkenswerter.
Der korinthische Helm
Eigentlich sollte der Olympiasieger im Marathonlauf, einen antiken bronzenen Helm erhalten. Dieser korinthischer Helm und wurde vermutlich 1875 in Olympia ausgegraben. Die damalige japanische Delegation übte Druck auf die Veranstalter aus, Sohn den korinthischer Helm nicht als Siegertrophäe zu überreichen, zu Mal es den Regeln des IOC widersprach. Somit wanderte der Helm des Siegers in ein Berliner Museum, bis fast 50 Jahre später die Tageszeitung „Vradini“ diese Geschichte recherchierte und um eine nachträgliche Verleihung an den damaligen Olympiasieger im Marathon, Sohn Kee-chung bat.
Dies geschah dann auch 1986 während einer feierlichen Zeremonie. 1987 wurde der korinthische Helm zum Koreanischen Nationalschatz Nr. 904 erklärt und befindet sich seitdem im Nationalmuseum.
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Event venue
Olympischer Platz, 14053 Berlin, Deutschland, Olympischer Platz 1, 14053 Berlin, Deutschland, Berlin, Germany
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