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Wie lassen sich (gesellschaftlichen) Normen musikalisch abbilden? Welche (menschlichen) Randerscheinungen und Ausnahme-Existenzen interessieren uns? Was stört oder verhindert ein „harmonisches“ Zusammenleben/-spiel? Wohin führen uns Entfremdungen und Distanzen?Von dieser Auseinandersetzung und Beschäftigung mit dem Begriff „Norm“ zeugt das Album mit selbigem Titel.
Styronauten sind deine Locals ohne Vocals. Styronauten lassen sich in keine Kategorie, aber großartig auf Platte pressen. Styronauten interessieren sich für alle Genres und haben daraus ein eigenes genre-riert. Styronauten nutzen, feiern, vertonen den Moment. Styronauten lassen sich unmittelbar schwer vermitteln, werden aber gern wieder eingeladen. Styronauten sind was für Liebhaberer:innen von Tanz ohne Gesang (siehe oben). Kurz: Styronauten sind schwer zu fassen, zu beschreiben sowieso, dafür tanzbar, eigen- und einzigartig, einnehmend und gar nicht mal so unlustig.
Styronauten sind Heinz Hoppaus (keys), David Kuhness (drums), Roland Renner (bass), Werner Schmierdorfer(git) – ein Instrumentalquartett, das immer für eine musikalische Reise, für ein auditives Experiment gut ist. Sphärisch und grenzübersoundend, experimentell und minimalistisch, komponiert und improvisiert. Egal, wo man dabei landet oder anlegt, ob man andockt oder sich bis zum Schluss fragt, wann jemand zu singen anfängt: Fad wird‘s nicht.
Foto: Alexander Seidler
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Event venue
CAFE WOLF, Annenstraße 18,Graz, Austria
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