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In Situ Art Society presents The Dissonant Series 179PHILIP ZOUBEK TRIO
Philip Zoubek (AT/DE) – Klavier, Synthesizer, Komposition
David Helm (DE) – Bass, Effekte
Dominik Mahnig (CH/DE) – Schlagzeug, Tisch Xylophon, Pfeifen
Eintritt: 15 € | 9 € ermäßigt
(für Mitglieder der In Situ Art Society: 10 € | 6 € ermäßigt)
Kartenreservierung: [email protected] | Tel.: 0177 4046531
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Das 2015 gegründete Philip Zoubek Trio hat bislang fünf Alben veröffentlicht. Mit „Enigma“ erscheint Ende Oktober 2026 das bis dato konsequenteste Studioalbum in der Entwicklung des Ensembles.
Über die Jahre hat das Trio die klassische Besetzung aus Klavier, Bass und Schlagzeug eigenwillig und beharrlich erweitert: um Synthesizer, Effektgeräte, Xylophon und Blockfl öte. „Enigma“ setzt diesen Weg fort – und verdichtet ihn.
Ein zentrales Thema der kompositorischen Arbeit von Philip Zoubek ist das Verhältnis zwischen akustischem und elektronischem Klang. Nicht als bloße Kombination zweier Welten, sondern als produktive Spannung: Verschränkung, Gegenüberstellung, gegenseitige Färbung und Destabilisierung. Wie lässt sich der akustische Klavierklang durch Elektronik subtil verstimmen, aufrauen, ins Wanken bringen? Wie kann ein elektronischer Impuls in akustische Strukturen einschlagen und sie von innen heraus verwandeln?
Oft spielt Zoubek mit der linken Hand Klavier, während er mit der rechten den Synthesizer bedient. Aus diesem simultanen Zusammenspiel entsteht ein hybrider Klang, der zwischen den Temperamenten changiert – von brutalen Glissandi und perkussiven Attacken über kammermusikalisch zarte, marimbaartige Texturen bis hin zu glockenartigen Resonanzen und verzerrten Riffs.
Ähnliches gilt für den Kontrabass: Auch David Helm verfügt über ein weitreichendes Arsenal an Effekten – Distortion, Ringmodulator, Octaver –, mit dem er den klanglichen Raum in beide Richtungen auslotet: ins Brutale wie ins Filigrane.
Und auch Dominik Mahnig denkt das Schlagzeug über seine rhythmische Funktion hinaus: mit feinem Gespür für Klang und Melodie, etwa am Tischxylophon, öffnet er eine kammermusikalische Dimension des Trios.
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Gefördert durch den Musikfonds e. V. mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Mit freundlicher Unterstützung von:
• Kreuzung an St. Helena – Ein Dialograum für christlichen Kult und zeitgenössische Kultur e. V. (www.kreuzung-helena.de)
• falschnehmung.de – sachdienliche Betrachtungen zu Visionen und Visuellem, Kultur, Irrsinn und anderen Formen der Wahr-Nehmung (www.falschnehmung.de)
• PanRec – a video label for jazz and improvised music (www.panrec.com)
Foto: Florian Fries
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Event venue
Kreuzung an St. Helena, Bornheimer Straße 130,Bonn, Germany
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