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Kader Attia ist eine der einflussreichsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst und arbeitet in den Bereichen Skulptur, Installation, Film und Archivforschung. Seit den 1990er-Jahren setzt sich seine forschungsbasierte und interdisziplinäre Praxis kritisch mit Kolonialismus, Migration, Identität, Religion und der westlichen Moderne auseinander. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht das Konzept der „Reparatur“: Verletzungen und Traumata werden als sichtbare Spuren anerkannt, die westliche Ideale der Wiederherstellung in Frage stellen, und stattdessen vorgeschlagen, dass Brüche und Narben integraler Bestandteil der Geschichts- und Identitätsbildung sind.Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Einzelausstellungen gezeigt, darunter in der Hayward Gallery, London (2019), im Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main (2016), im SMAK Gent (2017) sowie zuletzt im MAMBO, Bogotá (2024/25) und im MUAC, Mexiko-Stadt (2025). Attia nahm unter anderem an der documenta 13 (2012), der Biennale di Venezia (2017) und der Manifesta 12, Palermo (2018) teil. 2022 kuratierte er die 12. Berlin Biennale. Seit 2023 ist er Professor für Zeitbezogene Medien an der HFBK Hamburg.
Moderation: Ulya Soley, SAHA Kuratorin Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
Eintritt frei.
Die Veranstaltung findet im Aktionsraum statt. Der Eingang erfolgt über die Invalidenstraße, rechts vom Haupteingang.
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Event Venue
Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Germany, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Deutschland, Berlin, Germany
Tickets
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