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Studientagung des DKRPROGRAMMFLYER und ANMELDUNG UNTER:
https://doo.net/veranstaltung/232734/buchung
INHALT:
Anlässlich des 70. Todestages von Leo Baeck (23. Mai 1873 – 2. November 1956) erinnert der Deutsche Koordinierungsrat der
Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit gemeinsam mit der Katholischen Akademie in Berlin mit einer Studientagung vom 13. bis 14. November 2026 an sein Leben und Werk.
Seit 1912 amtierte er in Berlin als Rabbiner und lehrte dort an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Während des Nationalsozialismus wirkte er als Repräsentant der deutschen Jüdinnen und Juden und wurde 1943 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Nach der Schoa emigrierte er nach London, wo er sein letztes großes Werk „Dieses Volk. Jüdische Existenz“ vollendete und 1956 starb. Leo Baeck trat stets für ein selbstbewusstes und vielfältiges Judentum ein. Im Rückgriff auf den ethischen Monotheismus der Hebräischen Bibel verstand er das Judentum als eine humanistische Religion der Vernunft und prägte maßgeblich die Entwicklung des liberalen Judentums.
Über Jahrzehnte setzte sich Baeck mit christlicher Religion und Theologie auseinander, was von dieser Seite zumeist unbeantwortet blieb. Die Wahrnehmung der jüdischen Wurzeln des Christentums war ihm dabei eine Grundvoraussetzung für einen ehrlichen Dialog, in dem er sich nach der Schoa als Brückenbauer engagierte.
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Event venue
Katholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Str. 5,Berlin, Germany
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