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Es geht um die Geschichte eines der schönsten Plätze Krefelds, weltweit bekannt durch zahllose Kirschblütenbilder im Internet. Weniger bekannt ist, wer eigentlich der Namenspate des Platzes ist. Alexander, der Gar-nicht-so-Große? Alexander I., der Zar, nach dem der Berliner Alexanderplatz benannt ist? Oder vielleicht Dr. Kurt Alexander, ehemaliger Krefelder Stadtverordneter und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde bis zu seiner erzwungenen Flucht 1938/39? Dr. Ingrid Schupetta, erste und langjährige Leiterin der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld, inzwischen freischaffende Historikerin, wird dieses Rätsel lösen und ihre Zeitmaschine auf einem Acker neben einer Windmühle vor den Toren der Stadt anwerfen.
In ihrem Vortag im Heimat.Laden in der Seidengalerie (Ostwall 62) halten wird Frau Dr. Schupetta weitergehen mit dem bekannten „Etablissement Oehlmühle“ mit Kegelbahn und Biergarten; der Entstehung eines Platzes durch den Bau bürgerlicher Wohnpaläste; einem Kaiser, der zwar nicht hier war, aber eine Grotte hatte und dem Platz in zwei Weltkriegen. Die geplante Landezeit ist 1993, als der Alexanderplatz seine heutige Gestaltung erhielt. Der Vortrag spiegelt den derzeitigen Forschungsstand – dokumentiert aber die Arbeit auf einer Baustelle. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Es wird ein Hut rumgehen.
Um Anmeldung wird gebeten unter:
[email protected]
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Event venue
Heimat.Laden, Petersstraße 61, 47798 Krefeld, Deutschland, Krefeld, Germany
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