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Thu, 29 Oct, 2026 at 07:30 pm UTC+01:00

Gedenkaktion „Rückkehr der Namen“ in NRW (Köln) | Акция «Возвращение имён» в NRW

  • Kardinal-Höffner-Platz, 50667 Köln, Deutschland · Cologne
Freies Russland NRW Publisher / Host Freies Russland NRW
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Gedenkaktion \u201eR\u00fcckkehr der Namen\u201c in NRW (K\u00f6ln) | \u0410\u043a\u0446\u0438\u044f \u00ab\u0412\u043e\u0437\u0432\u0440\u0430\u0449\u0435\u043d\u0438\u0435 \u0438\u043c\u0451\u043d\u00bb \u0432 NRW
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Am 29. Oktober kommen weltweit Menschen zusammen, um die Namen derjenigen zu verlesen, die in der Sowjetunion politisch verfolgt, in Straflager verschleppt oder ermordet wurden.
Die Gedenkaktion „Rückkehr der Namen“ wurde 2007 von der Menschenrechtsorganisation Memorial ins Leben gerufen, um an die Opfer des sowjetischen Staatsterrors zu erinnern, insbesondere an die Menschen, die unter Stalin verfolgt und ermordet wurden. Denn hinter jeder Zahl steht ein Mensch mit einem Namen und einer eigenen Geschichte.
Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns in NRW an die Opfer zu erinnern und ein Zeichen der Solidarität mit den heutigen politischen Gefangenen zu setzen.
In diesem Jahr findet die Aktion „Rückkehr der Namen“ in drei Städten Nordrhein-Westfalens statt:
📍 Köln
Kardinal-Höffner-Platz, 50667 Köln
19:30 Uhr
📍 Düsseldorf
Schadowplatz, 40212 Düsseldorf
19:30 Uhr
📍 Bielefeld
Altes Rathaus Bielefeld, Niederwall 27, 33602 Bielefeld, 17:00
🗓 Warum der 29. und 30. Oktober? Ein kurzer Blick in die Geschichte:
• 1974: Die Dissidenten Kronid Ljubarski und Alexej Murschenko beschlossen während ihrer Haft, den 30. Oktober zum Tag der politischen Gefangenen in der Sowjetunion auszurufen. Sie organisierten einen großen Hungerstreik, an dem sich Gefangene aus den politischen Straflagern in Mordwinien und der Region Perm sowie aus dem Gefängnis in Wladimir beteiligten. Am selben Tag fand in Moskau in der Wohnung von Andrej Sacharow eine Pressekonferenz für ausländische Journalisten über die Lage der politischen Gefangenen in der Sowjetunion statt.
• 1974 bis in die 1980er-Jahre: Jedes Jahr am 30. Oktober traten politische Gefangene in den Hungerstreik. Der Tag wurde zu einem wichtigen Symbol des Widerstands in den sowjetischen Straflagern und der Solidarität mit politischen Gefangenen und Dissidenten.
• 1989: Aktivisten der Menschenrechtsorganisation Memorial bildeten eine Menschenkette rund um das KGB-Gebäude an der Lubjanka in Moskau. Es war eine der ersten öffentlichen Gedenkaktionen für die Opfer des staatlichen Terrors.
• 1990: Auf dem Lubjanka-Platz wurde der Solowezki-Gedenkstein aufgestellt, das erste Denkmal des Landes für die Opfer des sowjetischen Terrors.
• 1991: Der Oberste Rat der Russischen Sowjetrepublik erklärte den 30. Oktober offiziell zum Gedenktag für die Opfer politischer Repressionen.
• 2007: Zum 70. Jahrestag des Beginns des Großen Terrors im Jahr 1937, einer Zeit massenhafter Erschießungen in der Sowjetunion, entstand in Moskau die Aktion „Rückkehr der Namen“. Für das öffentliche Verlesen der Namen der Ermordeten wurde der 29. Oktober gewählt, der Vorabend des Gedenktags für die Opfer politischer Repressionen.
Jahrelang kämpften sowjetische Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten dafür, dass die Opfer politischer Verfolgung nicht in Vergessenheit geraten. Noch vor dem Ende der Sowjetunion erreichten sie, dass offiziell an die Opfer erinnert wurde. Lasst uns ihr Engagement fortsetzen!
Heute, da Menschen wieder politisch verfolgt und verhaftet werden, weil sie sich gegen den Krieg aussprechen, wird das Erinnern erneut zu einer Form des Widerstands. Wir gedenken nicht nur der Opfer der Vergangenheit, sondern zeigen auch unsere Solidarität mit den Menschen, die heute hinter Gittern sitzen.

Совсем скоро по всему миру вновь прозвучат имена тех, чьи жизни были отняты государственным террором. Приглашаем вас присоединиться к акциям памяти и солидарности в NRW.
В этом году «Возвращение имён» состоится в трех городах Северного Рейна–Вестфалии:

📍Кёльн — Kardinal-Höffner-Platz, 50667 Köln, 19:30
📍Дюссельдорф — Schadowplatz, 40212 Düsseldorf 19:30
📍Билефельд – Altes Rathaus Bielefeld, Niederwall 27, 33602 Bielefeld, 17:00
📌 Почему 29 и 30 октября? История в тезисах:
• 1974: Диссиденты Кронид Любарский и Алексей Мурженко в лагерях договорились объявить 30 октября Днём политзаключённого в СССР и провели массовую голодовку с участием узников мордовских и пермских политических лагерей, а также Владимирской тюрьмы. В тот же день в Москве, в квартире Андрея Сахарова, прошла пресс-конференция для иностранных журналистов о положении политзаключённых в СССР.
• 1974–1980-е: 30 октября ежегодно проходили голодовки политзаключённых. Эта дата стала важным днём лагерного сопротивления и солидарности с политзаключёнными и диссидентами.
• 1989: Активисты «Мемориала» окружили живой цепью здание КГБ на Лубянке. Это была одна из первых уличных акций памяти жертв государственного террора.
• 1990: На Лубянской площади установили Соловецкий камень — первый в стране памятник жертвам советского террора.
• 1991: Верховный Совет Российской Федерации официально объявил 30 октября Днём памяти жертв политических репрессий.
• 2007: К 70-й годовщине начала Большого террора — самых массовых расстрелов в истории СССР — в Москве придумали акцию «Возвращение имён». Для чтения списков расстрелянных выбрали канун Дня политзаключённого — 29 октября.
Советские диссиденты и правозащитники годами боролись за то, чтобы имена репрессированных не были забыты, и добились признания памяти ещё на исходе советской эпохи. Давайте продолжать их борьбу!
Сегодня, когда политические репрессии и аресты за антивоенную позицию снова стали нашей реальностью, сохранение памяти вновь превращается в форму сопротивления — мы не только чтим погибших в прошлом, но и выражаем солидарность с теми, кто находится за решёткой прямо сейчас.
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Event venue

Kardinal-Höffner-Platz, 50667 Köln, Deutschland, Kardinal-Höffner-Platz 1, 50667 Köln, Deutschland, Cologne, Germany

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