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Ein Sohn begleitet seinen Vater an die Orte seines Lebens, von einem Dorf in der Türkei bis nach Oberösterreich. Im OKH zeigt die Potpourri-Gruppe den bei der Diagonale 2026 als besten Dokumentarfilm ausgezeichneten Film „Baba, What’s Your Plan?“ von Tolga Karaaslan. Der Regisseur ist an diesem Abend selbst im OKH zu Gast. Im Anschluss an die Vorführung folgt ein Publikumsgespräch, moderiert von Vanessa Graf.Karaaslan wurde 1994 in Wels geboren, wuchs dort auf und lebt heute in Linz. Er studiert Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst an der Kunstuniversität Linz. Zuvor studierte er Architektur und machte eine Grafikausbildung. „Baba, What’s Your Plan?“ ist sein erster langer Dokumentarfilm. Er entstand als Abschlussarbeit, und Drehbuch, Kamera, Schnitt und Ton übernahm Karaaslan zum Großteil selbst. Im Film ist er kaum zu sehen. Im Zentrum steht die Stimme des Vaters. Gegenüber The Gap beschrieb Karaaslan seine Rolle knapp: „Ich bin derjenige, der zuhört.“
Über den Film
Am Anfang stellt der Vater die Frage. Celal Karaaslan kam einst aus der Türkei nach Österreich. Nach jahrelanger körperlicher Arbeit und den Folgen einer Krebserkrankung kann er nicht mehr arbeiten und wartet auf die Invaliditätspension. Er fragt seinen Sohn, was er nun mit seinem Leben anfangen soll. Tolga Karaaslan stellt die Frage zurück und macht daraus einen Film. Mit der Handkamera folgt er dem Vater in das Dorf seiner Kindheit, auf die Tabakfelder, auf denen er gearbeitet hat, zu seiner früheren Schule und zu den Stationen seines Lebens zwischen Wels und Linz. Die Rückkehr bringt dabei oft eher Fremdheit als Wiedersehen: verlassene Häuser, ein verfallenes Schulgebäude, ein verkauftes Grundstück.
Zwei Auszeichnungen bei der Diagonale
Bei der Diagonale 2026 in Graz erhielt der Film den Großen Diagonale-Preis des Landes Steiermark für den besten Dokumentarfilm. Dazu kam der erstmals vergebene Mabacher Award für den besten inklusiven Film. Die Dokumentarfilm-Jury lobte das feine Gespür für Rhythmus und eine Erzählweise, die schlicht und ohne Bitterkeit bleibt. Die Mabacher-Jury hob hervor, dass der Film trotz großer Nähe jeden Voyeurismus vermeidet. Danach lief der Film beim Festival Crossing Europe in Linz. Der österreichweite Kinostart ist für den 6. November 2026 angesetzt.
Karaaslan erzählt immer wieder von Zugehörigkeit und vom Leben zwischen zwei Kulturen. Schon sein Kurzfilm „Memories Of The Foreign“ (2023) handelte von der Migrationsgeschichte seiner Großmutter in Wels. Mit dem neuen Film will er ausdrücklich auch Menschen erreichen, die sonst selten Festivals oder Programmkinos besuchen.
Der Film dauert 89 Minuten und wird auf Türkisch mit deutschen Untertiteln gezeigt.
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Baba, Ne Yapmayı Düşünüyorsun? – Film gösterimi ve yönetmenle söyleşi
Celal Karaaslan, yıllarca ağır işlerde çalıştıktan ve kanser hastalığının ardından artık çalışamıyor ve malulen emeklilik başvurusunun sonucunu bekliyor. Oğluna, hayatıyla bundan sonra ne yapması gerektiğini soruyor. Oğlu Tolga Karaaslan ise soruyu babasına geri yöneltiyor ve onunla birlikte Türkiye’deki köyünden Yukarı Avusturya’daki hayatına uzanan bir yolculuğa çıkıyor.
Wels’te doğup büyüyen yönetmen Tolga Karaaslan’ın bu belgeseli, Diagonale 2026'da En İyi Belgesel Film ödülünü ve En İyi Kapsayıcı Film dalında Mabacher Ödülü’nü kazandı.
Yönetmen gösterimde bizzat hazır bulunacak. Filmin ardından Vanessa Graf’ın moderatörlüğünde seyirciyle bir söyleşi yapılacak. Film Türkçe olup Almanca altyazılıdır.
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ALLE INFOS IM ÜBERBLICK:
📅 Mittwoch, 9. Dezember 2026
🕒 Einlass: 18:30 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr
🎬 Filmdauer: 89 Minuten + Publikumsgespräch 30 Minuten
🎥 Verleih: Sixpackfilm
🎫 VVK: 5 € | AK: 7 €
📍 Großer Saal I OKH Vöcklabruck
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Event venue
Hans Hatschek-Straße 24, 4840 Vöcklabruck, Austria, Hans-Hatschek-Straße 24, 4840 Vöcklabruck, Österreich, Stra, Austria
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