About this Event
Die Unabhängigkeitserklärung von 1776 hat weit über die Vereinigten Staaten hinaus Wirkung entfaltet. 250 Jahre später bietet das Jubiläum Anlass, den Blick erneut auf die Gründungsversprechen von "Leben, Freiheit und Streben nach Glückseligkeit" zu richten – von ihrer Entstehung über ihre politische und kulturelle Weiterentwicklung bis hin zu ihrer aktuellen Bedeutung. Wie haben die Ideale der Unabhängigkeitserklärung die Staatswerdung der USA geprägt? Wie haben sich die Vorstellungen von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Politik, Gesellschaft und Kultur gewandelt? Wie lassen sich Anspruch und Wirklichkeit der amerikanischen Demokratie im historischen Rückblick bewerten – insbesondere mit Blick darauf, für wen die Versprechen tatsächlich galten? Und welche Rolle spielen die Gründungsprinzipien der USA in einer Zeit globaler Umbrüche heute noch?
Prof. Dr. Bernd Greiner ist Historiker, Politikwissenschaftler und Amerikanist. Bis 2018 lehrte er als Professor für Zeitgeschichte an der Universität Hamburg und leitete von 1994 bis 2013 den Arbeitsbereich „Theorie und Geschichte der Gewalt“ am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er lehrte außerdem an den Universitäten Münster und Oldenburg und ist Gründungsdirektor des Berliner Kollegs Kalter Krieg / Berlin Center for Cold War Studies. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die US-amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung des Kalten Krieges sowie der Beziehungen zwischen Militär und Zivilgesellschaft seit 1900 und die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Er hat zahlreiche Werke zur US-amerikanischen Geschichte, Geschichte der Gewalt und zu internationalen Beziehungen im 20. Jahrhundert veröffentlicht. Im vergangenen Jahr ist sein Buch Weißglut: Die inneren Kriege der USA erschienen.
Prof. Dr. Dr. h.c. Elisabeth Bronfen ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und freie Kuratorin. Seit 2023 ist sie Professor Emerita der Universität Zürich, wo sie zuvor 30 Jahre als Professorin für English and American Studies lehrte. Sie ist weiterhin als Global Distinguished Professor an der New York University tätig. 2017 erhielt sie die Martin Warnke-Medaille der Aby-Warburg Stiftung und 2020 die Ehrendoktorwürde der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zu ihren Forschungsgebieten gehören amerikanische Kultur, Literatur und visuelle Kultur, Gender Studies und Crossmapping. Neben zahlreichen Monografien, Sammelbänden, Essays sowie Beiträgen in Ausstellungskatalogen ist sie auch Autorin von Besessen. Meine Kochmemoiren und des Romans Händler der Geheimnisse. Im Frühjahr 2025 erschien die Monografie Shakespeare und seine seriellen Motive.
Marion Sendker ist Journalistin, Moderatorin und Diplomjuristin mit Studium in Münster, Rom, Stellenbosch und Köln. Sie hat die Journalistische Nachwuchsakademie der Konrad-Adenauer-Stiftung absolviert, ist Altstipendiatin der Mercator Stiftung und arbeitet für verschiedene Hörfunk- und Social-Media-Redaktionen im WDR und Deutschlandfunk. Außerdem berichtet sie aus und in der Türkei, unter anderem für Zeit und Zeit Online, Welt und Welt/N24, den Deutschlandfunk und die türkische Tageszeitung Milliyet. Ihr Schwerpunkt ist Sicherheits- und Außenpolitik. Sie lebt in Istanbul und Köln.
Die Plätze werden nach dem first come, first served Prinzip vergeben. Bitte reservieren Sie nur so viele Plätze, wie Sie benötigen.
Sie müssen Ihr Eventbrite-Ticket nicht ausdrucken. Der Name, unter dem Sie Ihre Tickets reserviert haben, reicht für den Einlass aus.
Die Veranstaltungslocation ist barrierefrei zugänglich.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Büro für Europa und Internationales der Stadt Köln und der Kölner VHS statt.
Event venue & nearby stays
Kölner VHS-Forum im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, Köln, Germany