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Mit dem Aufkommen der ersten illustrierten Sammlungskataloge veränderte sich die Welt des Kunstsammelns grundlegend. Was zunächst vor allem dem Prestige der Sammlerinnen und Sammler diente, wurde schnell zu einem entscheidenden Medium der Wissensvermittlung: Sammlungskataloge machten Kunstwerke in ganz Europa bekannt, förderten ihre Erforschung und ästhetische Bewertung und trugen dazu bei, welche Werke schließlich als kanonisch galten. Nicht zuletzt beeinflussten die Kataloge den Kunstmarkt. Die Ausstellung im ZI zeichnet erstmals über alle Kunstgattungen hinweg die Entstehung und Entwicklung dieser heute selbstverständlichen Publikationsform nach und spannt den Bogen von den frühen kirchlichen Heiltumsbüchern bis zum digitalen Katalog der Gegenwart. Die Ausstellung zeigt: Sammlungskataloge waren weit mehr als bloße Verzeichnisse. Sie wurden zu einem zentralen Instrument, mit dem Kunst gesammelt, bewertet, erforscht, verbreitet und letztlich Geschichte geschrieben wurde.
Mit einer Einführung von Ulrich Pfisterer sowie wissenschaftlichen Impulsen von:
Astrid Bähr, Berlin: Ein Blick ins Galeriewerk
Antoinette Friedenthal, Potsdam: Bilderarm, bilderreich: Ökonomien des Werkverzeichnisses
Thomas Ketelsen, Dresden: Goethes Zeichnungssammlung und ihr Katalog: zwischen „factischer“ und imaginierter Ordnung
Weitere Infos: https://www.zikg.eu/aktuelles/veranstaltungen/2026/ausstellung-mein-eigen-mein-schatz-kunst-in-illustrierten-sammlungskatalogen-seit-1500
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Event venue
Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München, Germany, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München, Deutschland, Munich, Germany
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