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Am 20. Februar 2027 wird’s laut, schwer und atmosphärisch: Shakhtyor (Atmospheric Post-Metal / Hamburg), Ur (Doom Metal / Leipzig) und The Mountain King (Atmospheric Drone Doom Metal / Mainz) bringen ihren Sound zwischen wuchtigen Riffs und düsteren Klanglandschaften auf die Bühne.Doors 18 Uhr // Music 19 Uhr
Links:
Shakhtyor: https://linktr.ee/shakhtyor
Ur: https://ur-doom.bandcamp.com
The Mountain King: https://linktr.ee/themountainking
About Shakhtyor:
Als Shakhtyor vor 17 Jahren gegründet wurde, war das Ziel zunächst klar: instrumentaler Doom, finster und heavy wie die Arbeit des Bergmanns, der der Band ihren russichen Namen gab. Es wurde aber bald deutlich, dass es der Band so eng umrissen nicht reichte.
Heute kollidieren Doom und Sludge mit Black und Death Metal Ausbrüchen, psychedelischen Jam-Passagen, hypnotischen Grooves und spacigen Synthesizer-Flächen.
Genre-Grenzen sind für Shakhtyor nicht Einschränkungen sondern das Material mit dem sie arbeiten.
Simulacron ist nun nach dem selbst betitelten Debut und dessen Nachfolger Tunguska das dritte Album des Hamburger Trios. Der Titel entstammt einem Roman des Amerikanischen Schriftstellers Daniel F. Galouye aus dem Jahr 1964, der von einer simulierten, virtuellen Welt handelt. Erneut in der Tonmeisterei aufgenommen, klingt das Album trotz der langen Existenz der Band alles andere als altbacken. Ganz im Gegenteil, das Songwriting ist etwas weniger ausschweifend, die eigenen Grenzen wurden aber gleichzeitig nochmals verschoben, Songs mit mehr als 10 Minuten Spielzeit sind weiterhin keine Ausnahme.
Die Gitarren bilden das krachende Fundament. Riffwände walzen alles nieder bevor die Songs in psychedelische Passagen übergehen oder von Black/Death Metal Ausbrüchen
hinweggefegt werden. Ein Markenzeichen bleiben auch die bewährten stoischen Stakkato- Grooves, die sich fast hypnotisch ins Gehirn graben. Shakhtyor erzeugen ihren Druck nicht
durch kontinuierliches Geballer sondern durch Dynamik, Wiederholung und sorgfältig aufgebaute Spannung
Samples und elektronische Soundlandschaften sind weit mehr als bloße Dekoration. Über die Jahre hat die Band deren Einsatz immer mehr ausgeweitet und damit dem Sound eine
weitere Ebene hinzugefügt. Sie geben den Kompositionen eine dunkle, streckenweise kosmische Atmosphäre und so fühlt „Simulacron“ sich an wie der Soundtrack zu einem
abgedrehten Trip in Deinem Kopf.
Siebzehn Jahre nach ihrer Gründung sind Shakhtyor nach wie vor in Originalbesetzung unterwegs und bleiben schwer einzuordnen. „Simulacron“ kombiniert krachende Riffs mit psychedelischer Tiefe und ausgeklügelter Atmosphäre. Ein mächtiges, eigenwilliges Biest – und genau deswegen ein wahnsinnig faszinierendes Album.
About Ur:
Ur aus Leipzig melden sich nach einigen Jahren mit lediglich sporadischen Konzerten und dem Ende von Droneburg Records mit neuer Musik zurück. Zunächst live, bevor es in absehbarer Zeit an neue Aufnahmen gehen wird.
Ur – benannt nach dem Auerochsen, dem ausgestorbenen Wildrind – widmeten ihre Soundlandschaften auf ihrem selbstbetitelten Debutalbum zunächst der Vertonung von archetypischen Naturmotiven, verbunden mit dem Beklagen der Zerstörung von Umwelt/Lebensräumen und der Ausrottung anderer Spezies. Ihr zweites Album „Grey Wanderer“ kreiste schließlich um die inneren Kämpfe des freigesetzten, entfremdeten Individuums. Mit Blick auf die neuen Songs und das kommende Album lässt sich der Name Ur nun vor allem als Bezug auf das ursprünglich Menschliche lesen, unbedingt im Sinne eines verbindenden, Brücken bauenden Verständnisses. Inhaltlich verkörpern diese ein Anschreien gegen die Erosion von Menschlichkeit und den Rückbau gesellschaftlicher Errungenschaften.
Musikalisch werden die Stücke noch immer getragen von langsam walzenden, schwer ausharrenden Riffs, sowie der charakteristischen Verbindung von massiven Soundwänden und melancholisch-sphärischen Melodielinien. Dabei flechten Ur jedoch zunehmend auch schnelles, aggressives Riffing und reduzierte, brüchige und bloßgelegte Passagen in ihre Musik ein. Neben präsenteren Einflüssen aus Dark Americana und Psychedelic bleibt die musikalische Sozialisation zwischen Omega Massif, Lento, Black Shape of Nexus, Yob und Neurosis bleibt dabei unverkennbar.
About The Mountain King:
Mit The Mountain King steht ein Mainzer Projekt auf der Bühne, das Doom Metal, Drone und Post-Rock zu einer eigenen, instrumentalen Klangreise verbindet.
2026 erschien Pike Dreams: ein Album über die Spuren der Geschichte des Aufstands als Mittel der Selbstfindung, das von zerbrechlichen Synthesizerklängen und dichten Drones bis zu erdrückender Doom-Schwere führt. Dazu kamen 2026 die Veröffentlichungen RADIANT EULOGY I, RADIANT EULOGY II und RADIANT EULOGY III. Freut euch auf einen intensiven Auftritt zwischen kontemplativer Weite und massiver Klangwand.
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Event venue
Caveau, Schillerstraße 11, 55116 Mainz, Deutschland, Mainz, Germany
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