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Claude Lanzmann arbeitete zwölf Jahre an SHOAH (1974-1985), einem wegweisenden Film, der die Darstellung der Schoa grundlegend veränderte. Vierzig Jahre später widmet sich der Filmemacher Guillaume Ribot dem umfangreichen Material von rund 220 Stunden bislang unveröffentlichten Aufnahmen.Lanzmanns Suche nach einer filmischen Annäherung an die Realität der Schoa führte ihn rund um die Welt zu Überlebenden, Zeitzeug*innen und Täter*innen. Trotz Zweifeln, Rückschlägen und Irrwegen entstand so ein einzigartiges filmisches Projekt, das zu einem Meilenstein der Filmgeschichte wurde und heute im UNESCO-Register „Memory of the World“ verzeichnet ist.
Ausgehend ausschließlich von Lanzmanns eigenen Worten – aus seinen Memoiren sowie bisher ungesehenem Material – zeichnet die Dokumentation ein eindringliches Porträt dieses außergewöhnlichen filmischen Vorhabens und würdigt zugleich den unermüdlichen Versuch seines Regisseurs, das Unsagbare erzählbar zu machen.
Im Anschluss sprechen Dominique Lanzmann, Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy mit Filmwissenschaftler Johannes Praetorius-Rhein über ihre langjährige Zusammenarbeit mit Claude Lanzmann und die Entstehung von SHOAH.
All I Had Was Nothingness
Guillaume Ribot, FR 2025
DO, 29.10., 18:00 Uhr
Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Tickets: https://juedische-filmtage.com/all-i-had-was-nothingness/
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Event venue
DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41,Frankfurt, Germany
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