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Werke:𝗙𝗲𝗹𝗶𝘅 𝗠𝗲𝗻𝗱𝗲𝗹𝘀𝘀𝗼𝗵𝗻 𝗕𝗮𝗿𝘁𝗵𝗼𝗹𝗱𝘆
Die Hebriden op. 26
𝗥𝗼𝗯𝗲𝗿𝘁 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻𝗻
Cellokonzert a-Moll op. 129
𝗟𝘂𝗱𝘄𝗶𝗴 𝘃𝗮𝗻 𝗕𝗲𝗲𝘁𝗵𝗼𝘃𝗲𝗻
Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
𝗩𝗶𝗼𝗹𝗼𝗻𝗰𝗲𝗹𝗹𝗼 Anne Gastinel
𝗗𝗶𝗿𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁 Harry Ogg
𝗞𝗼𝗻𝘇𝗲𝗿𝘁𝗲𝗶𝗻𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 18:30 Uhr
Im Anschluss an das Konzert:
𝗔𝘂𝘀𝗸𝗹𝗮𝗻𝗴: 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗴𝗲𝗳𝗿𝗮𝗴𝘁
mit Harry Ogg im oberen Festsaalfoyer
Fast meint man es zu hören und zu spüren: das Wasser am Anfang von Mendelssohns „Hebriden“, wenn Bratschen, Celli und Fagott ihr fließendes Eingangsthema spielen und dabei den wohltuenden Rhythmus der Wellen vor unser inneres Auge zeichnen.
Die Hebriden sind eine Inselgruppe nordwestlich vor Schottland. Im August 1829 stattete Mendelssohn dieser Gegend einen Besuch ab. Und noch vor Ort skizzierte er das erwähnte Wellenthema auf ein paar Notenzeilen in einem Brief. Viel mehr schrieb er nicht. Er war seekrank. Dass man das der Ouvertüre nicht anhört, liegt daran, dass der Rest des Stücks in einem längeren Kompositionsprozess entstand. In Italien arbeitete er weiter daran. Frühe Aufführungen gab es unter anderem in London (1832) und Berlin (1833).
Von 1833 bis 1835 war Mendelssohn Musikdirektor in Düsseldorf. Sein unmittelbarer Nachfolger war Julius Rietz. Nach ihm kam Ferdinand Hiller. 1850 übernahm Robert Schumann dieses Amt.
In seinem ersten Jahr als Düsseldorfer Musikdirektor schrieb Schumann mit leichter Hand sein Cellokonzert innerhalb von 14 Tagen im Oktober. Er schuf damit einen Klassiker des Repertoires. Es ist ein lyrisches, gefühlvolles und manchmal fast verletzliches Stück, mit schwebenden Melodien und langen Linien. Virtuos ist dieses Konzert auch, aber durch die Hintertür.
Solistin ist die französische Cellistin Anne Gastinel, die erstmals bei uns spielt. Sie ist hierzulande vielleicht eine eher Unbekannte. Aber ihr Lebenslauf spricht für sich: Mit elf Jahren wurde sie am nationalen Konservatorium in Lyon aufgenommen. Sie lernte weiter bei Yo-Yo Ma, Janós Starker und Paul Tortelier. Sie gewann Preise bei hochrangigen Wettbewerben. Seit 30 Jahren konzertiert sie auf mehreren Kontinenten. Sie arbeitet als Professorin und als führendes Mitglied verschiedener Wettbewerbsjurys.
Die zweite Konzerthälfte gehört Ludwig van Beethoven, der vor 200 Jahren gestorben ist. Er war ein vielseitiges Genie, an dem sich Generationen von Komponisten nach ihm abarbeiteten – Mendelssohn und Schumann inbegriffen.
Die „Pastorale“ ist ein Stück voller Naturlaute und musikalischer Antistressmomente. Im Konzertsaal erklärt es sich wie von selbst, zum Beispiel mit sprechenden Satzangaben: „Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande“, „Szene am Bach“, „Lustiges Zusammensein der Landleute“, „Gewitter, Sturm“, „Hirtengesang. Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm“.
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Event venue
Kulmbacher Str. 4, 95030 Hof, Germany, Kulmbacher Straße 4, 95030 Hof, Deutschland, Hof, Germany
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