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EINTRITT FREI!Zur Vernissage der Ausstellung (30.08.–15.09.2023) erwartet die Gäste die 15-minütige audiovisuelle Performance „Sentient Circuitry“ des Musikproduzenten, Live-Performers und Sound-Designers MANOID mit begleitenden Visuals der Warschauer visuellen Künstlerin und Filmemacherin Emilia Gumańska alias EMIKO OKIME. Die Performance stellt die menschliche emotionale Wahrnehmung angesichts der rasanten Entwicklung von Technologie, virtueller Welt und künstlicher Intelligenz dar. Anschließend sprechen Weronika Lewandowska, Hana Umeda und Radomir Majewski im Künstler*innengespräch über ihre VR-Projekte. Zum Abschluss gibt es ein DJ-Set von MANOID mit begleitenden Visuals von EMIKO OKIME.
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Der polnische DJ, Musikproduzent, Live-Performer und Sounddesigner MANOID ist ein Wanderer zwischen den musikalischen Welten und beeindruckt durch originellen, präzisen Sound und Sensibilität. Mit seiner Musik spricht er sowohl den Körper als auch die Emotionen der Zuhörer*innen an und entführt sie in immer neue Klangräume – mal brutal, mal melancholisch. 2018 veröffentlichte er sein Debütalbum „Truth“ beim deutschen Label hafendisko. Das Album wurde von Kritiker*innen in ganz Europa gefeiert (u. a. Album des Monats im FAZEMAG) und das Video zu „Take me“ gewann den ersten Preis in der Kategorie „Elektronische Musik“ bei den PL Music Video Awards. Als Live-Act trat MANOID auf den größten polnischen Festivals auf, auch international war er von Island bis Südkorea unterwegs. Beim Audioriver-Festival 2019 präsentierte er seine utopische Inszenierung „Afterhuman Afterparty“ (mit dem Duo Hashimotowiks), deren Streaming-Version als beste Online-Event in Polen ausgezeichnet wurde. (www.instagram.com/manoid.live / www.facebook.com/MANOID.music)
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Das kreative Portfolio der Warschauer visuellen Künstlerin, Kamerafrau, Videoregisseurin und VJ-ane Emilia Gumańska alias EMIKO OKIME umfasst ein breites Spektrum an Videoformen, darunter Musikclips, Arbeiten für Kunstgalerien und Theater, Modevideos, Videokunst und 3D-Animationen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Galerien sowie auf renommierten Musik- und Filmfestivals in Europa, China, Süd- und Mittelamerika gezeigt. EMIKO OKIME besitzt die seltene Fähigkeit, die magische Atmosphäre des dynamischen Zusammenspiels zwischen Kamera und gefilmtem Objekt einzufangen. Beim Erzählen ihrer Geschichten setzt sie gekonnt Licht, Farben, Szenografie und Styling ein, um die Betrachter*innen zu fesseln. (emiliagumanska.com/vj / www.instagram.com/emiko__okime)
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Die diesjährige filmPOLSKA–Ausstellung präsentiert drei Virtual-Reality-Projekte, die von polnischen Künstler*innen im VN Lab – Laboratorium Narracji Wizualnych in Łódź entwickelt wurden. Jedes Projekt behandelt ein anderes Thema, aber alle entführen die Besucher*innen in eine interaktive Welt, in der sie nicht nur Zuschauer*innen sind, sondern aktiv teilnehmen. Obwohl VR-Technologie hauptsächlich mit Unterhaltung assoziiert wird, findet sie auch unter Künstler*innen immer breitere Anwendung, die sich ihre scheinbar unbegrenzten kreativen Möglichkeiten zunutze machen. Durch den Einsatz von VR-Technologie werden künstlerische Visionen zum Leben erweckt und Realität mit Virtualität verbunden. Die Besucher*innen erwarten tiefgreifende Emotionen und unvergessliche Erfahrungen, die über das Bekannte hinausgehen.
Das Projekt „Close“ von Hana Umeda bietet eine intime Erfahrung des traditionellen japanischen Jiutamai-Tanzes, der gleichzeitig ein Mittel zur Selbstdarstellung und Unterdrückung durch eine patriarchale Gesellschaft ist. In „Multiverse“ von Robert Mleczko und Radomir Majewski bewegen wir uns durch den mehrschichtigen Raum eines post-sowjetischen Wohnblocks und erleben das Phänomen nostalgischer Erinnerung an die Vergangenheit, ungebremste Freude an kindlicher Vorstellungskraft sowie Zerstörung und ambivalente Reflexionen über die zerstörerische menschliche Natur. „Nightsss: Ein virtuelles erotisches Gedicht“ wurde von Weronika Lewandowska und Sandra Frydrysiak inszeniert. Sie verwenden Onomatopoesie und charakteristische Klänge der polnischen Sprache und erschaffen daraus Klanglandschaften.
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Zusammenarbeit mit VN Lab – Laboratorium Narracji Wizualnych
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Für den Besuch der Ausstellung wird eine Reservierung unter https://app.simplymeet.me/filmpolskavr empfohlen. Ohne vorherige Anmeldung kann die Verfügbarkeit des Equipments nicht garantiert werden. VR-Erfahrungen sind nicht für Kinder unter 13 Jahren geeignet.
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Info:
https://instytutpolski.pl/berlin/18-filmpolska,
https://instytutpolski.pl/berlin/18-filmpolska/filmpolska-ausstellung
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Event Venue
Polnisches Institut Berlin, Burgstraße 27,Berlin, Germany
Tickets
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