About this Event
Über Islamismus und andere extremistische Angebote auf Social Media
Jugendliche bewegen sich heute selbstverständlich in digitalen Räumen: TikTok, Instagram, YouTube und andere Plattformen prägen ihre Kommunikation, ihr Selbstbild und ihre politischen Einstellungen. Extremistische Akteure nutzen diese Räume gezielt, um ihre Botschaften zu platzieren. Mit emotionalen Videos, einfachen Antworten und Zugehörigkeitsversprechen sprechen sie Jugendliche dort an, wo diese nach Orientierung suchen. Dabei spielen islamistische Inhalte eine wichtige Rolle, doch auch rechtsextreme, nationalistische oder antifeministische Ansprachen gewinnen online an Sichtbarkeit.
In diesem Modul lernen die Teilnehmenden, wie extremistische Narrative in sozialen Medien funktionieren und warum sie Jugendliche ansprechen können. Wir analysieren gemeinsam Beispiele, diskutieren Attraktivitätsfaktoren und thematisieren Mechanismen wie Schwarz-Weiß-Denken, Komplexitätsreduktion oder den Aufbau von Feindbildern. Gleichzeitig reflektieren wir, welche biografischen Erfahrungen oder Diskriminierungserfahrungen bei Jugendlichen Anknüpfungspunkte für solche Ansprachen bieten.
Es referiert und informiert: Fachkräfte von ufuq.de
Fachstelle zur Prävention religiös begründeter Radikalisierung in Bayern
Event Venue & Nearby Stays
Jugendinformationszentrum (JIZ), SendlingerStr., München, Germany
EUR 0.00






