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Franke trägt an diesem Tag Dr. Watsons Bericht vom Tod seines Freundes Sherlock Holmes vor (dem sich am 6. September dieses Jahres, im Rahmen der 20. Lesereise durch die Bonner Altstadt, die überaus spannende, genial von Sir Arthur Conan Doyle geschriebene Kriminalerzählung über die ‚Wiederauferstehung‘ des Sherlock Homes, „Im leeren Haus“, anschließen wird).Dr. Watson, Freund und Mitarbeiter des Meisterdetektivs Sherlock Holmes, beginnt seinen Bericht über seines Freundes Kampf gegen Holmes‘ düsteren Widersacher, den gefährlichen Professor Moriarty, der mit dem Sturz der beiden in die beim schweizerischen Dorf Meiringen gelegenen Reichenbachfälle endet, mit den Worten: „Mit schwerem Herzen greife ich zur Feder, um den hervorragenden Geistesgaben meines Freundes Holmes für alle Zeiten das letzte Denkmal zu setzen.“
Sherlock Holmes war auf der Spur des gefährlichsten Mannes Londons, um ihn zu enttarnen und festnehmen zu lassen, denn Professor Moriarty und seine Bande terrorisierten die Stadt schon seit langem mit subversiven Geheimoperationen. Holmes gelingt es beinahe, alle Mitglieder der Bande zu erwischen. Moriarty entkommt jedoch und Holmes befürchtet, daß dieser plant, sich an ihm zu rächen. Um ihn zu finden, reist er mit Watson quer durch Europa. Im schweizerischen Meiringen treffen Holmes und Moriarty schließlich zu einem Endkampf aufeinander…
Conan Doyle wollte mit dem Tod des Protagonisten die Sherlock-Holmes-Reihe abschließen, da ihm das regelmäßige Schreiben neuer Holmes-Geschichten zu zeitaufwendig wurde. Allerdings führte die große Popularität, die der von ihm erdachte Detektiv inzwischen erlangt hatte, dazu, daß die vielen enttäuschten Leser öffentlich um diese fiktive Person trauerten, indem sie sich angeblich schwarze Schleifen um den Oberarm banden oder schwarze Krawatten trugen. Conan Doyle erhielt Briefe, in denen man ihn als Ungeheuer oder Bestie beschimpfte. Erschreckt über solche Reaktionen verteidigte Doyle seine Entscheidung mit den Worten: “If I had not killed him, he certainly would have killed me.” (für Nichtverstehende übersetzt: „Wenn ich ihn nicht getötet hätte, hätte er sicherlich mich getötet.“) Aber die nicht enden wollenden Anfeindungen, der Erfolg des Romans „Der Hund von Baskerville“ samt den enormen Summen Geld, die Doyle von seinem Verleger in Aussicht gestellt bekam, veranlaßten ihn schließlich dazu, Sherlock Holmes’ Tod mit der Erzählung „Das leere Haus“ literarisch zu revidieren (wie Doyle das gelingt, erleben wir hierselbst am 6. September dieses Jahres, im Rahmen der 20. Lesereise durch die Bonner Altstadt).
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Event Venue
Zone Blues Bar, Maxstr. 2A,Bonn, Germany
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