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1. Konzert des Abends: 19-20 UhrParadise re-load – Die Geschichte von Luzifers Sturz
Den Eröffnungsabend in der Trinitatiskirche beginnt das Collective of Unfinished Creation aus der Schweiz mit Gesang und einer audiovisuellen Installation. Inspiriert von John Miltons „Paradise Lost“, aber ebenso durch das weniger bekannte Libretto „The State of Innocence and the Fall of Man“, präsentiert das Ensemble ein Programm, bei dem sich Musik von u. a. Dowland, Strozzi und Caccini mit zeitgenössischen Klanginstallationen von Christina C. Messner verbindet. Im Zentrum steht die Idee der Transformation menschlicher Zustände, dargestellt unter anderem durch Luzifers Sturz aus dem Himmel.
Musik des 16. und 17. Jahrhunderts aus England und Italien von John Bull, John Banister, John Dowland, Henry Purcell, Francesca Caccini, Barbara Strozzi, Thomas Weelkes, Giovanni Bassano u. a. sowie audiovisuelle Installation von Christina C. Messner.
Collective of Unfinished Creation:
Charlotte Nachtsheim – Sopran
Cyril Escoffier – Tenor
Darina Ablogina – Renaissance-Traverso, künstlerische Leitung
Sébastien Mitra – Orgel & Cembalo
Louis Keller – Samples
Christina C. Messner – Audio-Visual Installation
18:40 Uhr Konzerteinführung mit Midori Seiler
Tickets: https://zamusfestival.ticket.io/QZN2s6i6/
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2. Konzert des Abends: 20:30-21:30 Uhr
Klagelieder aus dem Exil - Die Lamentationen des Jeremias von Giovanni Pierluigi da Palestrina
Die Anregung zu „Paradise Lost“ fand John Milton gleich im ersten Buch der hebräischen Bibel; Aspekte der Trauer über einen verlorenen heiligen Zustand ergänzte er nach den Prophetenbüchern Jesaja und Hesekiel. Der durch eigenes Handeln her beigeführte Verlust der unmittelbaren Nähe zu Gott durchzieht als Motiv ebenso die ergreifenden Klagelieder aus dem Buch Jeremia. Der Prophet betrauert die Zerstörung Jerusalems und den gebrochenen Bund zwischen Gott und seinem Volk. Giovanni Pierluigi da Palestrina gehört zu den Komponisten, die diese „Lamentationes“ im 16. Jahr hundert in besonderer Intensität als Gesänge zur Karwoche vertont haben. Im Wechsel mit polyphonen Responsorien zur Leidensgeschichte Jesu interpretiert das Vokalensemble Cinquecento diese Musik als individuelle künstlerische Annäherungen an die Begriffspaare Ordnung und Chaos, Heimat und Exil.
Giovanni Pierluigi da Palestrina (um 1525–1594):
Lamentationes Ieremiae Prophetae (Liber II) mit polyphoner Chormusik der Renaissance
Cinquecento:
Terence Wey – Cantus
Tore Tom Denys – Tenor
Tim Scott Whitley – Bariton
Ulfried Staber – Bass
als Gast:
Jan Petryka – Tenor
18:40 Uhr Konzerteinführung mit Midori Seiler
Tickets: https://zamusfestival.ticket.io/znTtNB63/
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Grafik: zamus/Good Enough Studio
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Event Venue
Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676, Köln, Filzengraben 4, 50676 Köln, Deutschland, Cologne, Germany
Tickets
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