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Die prähistorischen Pfahlbauten sind versunkene Dörfer aus längst vergangenen Zeiten. Sie sind wertvolle Archive der Menschheitsgeschichte, die in Seen, Flüssen und Mooren rund um die Alpen hervorragend erhalten geblieben sind. Unter Wasser verborgen und kaum zu besuchen, wurden die Pfahlbauten aufgrund ihrer außergewöhnlichen wissenschaftlichen und kulturhistorischen Bedeutung ins UNESCO-Welterbe aufgenommenFunde wie Bauhölzer der damaligen Häuser, das älteste Rad Europas, vielfältige Nahrungsmittelreste, geflochtene und textile Materialien oder auch Tierkot und viele weitere aufsehenerregende Objekte geben erstaunlich gute Einblicke in die Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt der Menschen, die vor 6.000 Jahren lebten. Forscher:innen tauchen auch in Österreich auf den Grund der Seen, um die Reste dieser urgeschichtlichen Siedlungen zu untersuchen. Ihre Erhaltung ist dabei eine permanente Herausforderung.
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Festvortrag von Helena Seidl da Fonseca und Cyril Dworsky (Kuratorium Pfahlbauten)
Mit einer Einführung von Florian Meixner (Österreichische UNESCO Kommission) zum UNESCO-Welterbe
Festvortrag im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
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Bild: Unterwasserarchäologische Ausgrabungen © Kuratorium Pfahlbauten
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Event Venue
Maria-Theresien-Platz (barrierefreier Zugang: Burgring 7, Seiteneingang), 1010 Wien, Austria, Maria-Theresien-Platz, Burgring 1, 1010 Wien, Österreich, Wien, Austria
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