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Start an der Johanneskirche Saarbrücken13.00 Uhr Kundgebung in der Trierer Straße vor Europagalerie
Es spricht: Reinhard Klimmt (ehemaliger saarl. Ministerpräsident)
Musik: Amberhead
Wir leben in gefährlichen Zeiten! Die weltweiten Rüstungsausgaben sind nach dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine vor vier Jahren auf ein Rekordniveau gestiegen. In wenigen Jahren will die Bundesregierung jeden zweiten Euro des Haushalts für Rüstung und Militär ausgeben.
Die NATO-Staaten streben eine noch deutlichere militärische Übermacht gegenüber Russland an, Deutschland will stärkste Militärmacht Europas werden. Einseitige Aufrüstung führt aber zu Krieg und nicht zum Frieden. Bundeswehroffiziere sprechen offen über mögliche vorbeugende Erstschläge im Spannungsfall. Selbst die deutschen christlichen Kirchenleitungen entwickeln eigene Konzepte, um kriegstüchtig zu werden. Kein Wunder, dass sich Topmanager schon mal neue Wohnsitze auf der südlichen Erdhalbkugel angeschafft haben.
Diese Aggressivität nach außen bedingt einen deutlichen Abbau demokratischer Rechte nach innen. Repressionen gegen Kriegsgegner:innen in Schule, Hochschule und Betrieben sowie gegen palästina- solidarische Gruppen, neue Berufsverbotspraxis und verschärfte Polizeigesetze sind erst der Anfang. Proteste sollen im Verbund mit dem medialen Trommelfeuer für die Aufrüstung klein gehalten werden. Massiver Druck wird auf junge Menschen ausgeübt, ihren Kopf im Interesse einer globalen Überlegenheit des „Westens“ hinzuhalten. Die geplante neue Wehrpflicht soll für genügend „Kanonenfutter“ sorgen. Die Bevölkerung wird auf Entbehrungen und Sozialabbau vorbereitet. Alle gesellschaftlichen Bereiche werden auf Kriegstauglichkeit umgestellt.
Deshalb sagen wir: Schluss damit!
Wir fordern:
Ende aller grundgesetzwidrigen Vorbereitungen auf Angriffskriege und stattdessen eine umfassende Abrüstung!
Keine neuen Mittelstreckenwaffen in Europa!
Keinen neuen Kriegsdienst (Wehrpflicht)! Offensive Beratung und Begleitung von Kriegsdienstverweigerung!
Neue Initiativen für Rüstungskontrolle und Abrüstungsverhandlungen!
Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag der UN
Keine Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete! Einhaltung des Völkerrechts. Schluss mit dem Morden in Sudan sowie Israel und Palästina! Keine US-Angriffe auf Venezuela und Grönland. Sofortiges Ende der deutschen Unterstützung für die Besatzungs- und Siedlungspolitik Israels. Umfassende Versorgung und Schutz der Zivilbevölkerung!
Zivile Produktion und Konversion statt riesigen Ausbau der Rüstungsindustrie!
Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer:innen aus allen Ländern, ob Türkei, Russland oder Ukraine!
Fluchtursachen bekämpfen, sichere Fluchtwege ermöglichen!
Neue Initiativen für gemeinsame Sicherheit und Frieden unter Einschluss von Russland und China!
Milliarden nicht für Militär und Rüstung, sondern für Klima, Gesundheit, Wohnen, Bildung, Soziales, Demokratie und zivile Infrastruktur!
Die Zeit ist überreif für radikales Umsteuern und Entwicklung neuer, nachhaltiger Perspektiven für Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Erhaltung unseres Planeten.
Eine andere Welt ist notwendig und möglich!
Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts! (Willy Brandt)
Der Frieden ist der Ernstfall! (Gustav Heinemann)
Deshalb: Geht alle mit beim Ostermarsch!
Den Ostermarsch Saar 2026 unterstützen:
Antiatomnetz Trier, AG Frieden Trier, Attac Saar und Untere Saar, Bündnis solidarische Linke, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen Trier, Deutsche Kommunistische Partei, Partei DIE LINKE, Frauengruppe Courage, Forum für Freiheit Demokratie und Antifaschismus Neunkirchen, Friedensforum St. Ingbert, Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs, Kinderorganisation Rote Peperoni, Marxistisch-Leninistische Partei Saarbrücken, Montagsdemonstration Saarbrücken, Motorradclub Kuhle Wampe, Naturfreunde, Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar, Pax christi im Bistum Trier, Peter-Imandt-Gesellschaft – Rosa Luxemburg Stiftung, Quattro Pax, Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Saarbrücken, Sozialistisch-demokratischer Studierendenverband Saarbrücken, Umweltgewerkschaft, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – BdA, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Region Saar-Trier und Ortsverband Saar/Blies (Stand: 27.02.2026)
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Event Venue
Johanneskirche Saarbrücken, Cecilienstraße 2, 66111 Saarbrücken, Deutschland, Saarbrucken, Germany
Tickets
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