About this Event
*Die Veranstaltung findet in hybrider Form statt: Interessierte können sowohl in Präsenz als auch per Zoom teilnehmen. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der geltenden Corona-Bestimmungen statt. Bitte informieren Sie sich vorab.*
Anhand welcher zeitlichen Strukturen lässt sich das Leben heute organisieren? Während mit Beginn der Industrialisierung Arbeit und Freizeit in streng voneinander unterschiedenen Bereichen der Taktung der Maschinen folgten, entwickelt sich durch die zunehmenden postmateriellen Arbeitsweisen eine neue Zeiteinteilung: Die wachsende Durchdringung aller Lebensbereiche mit dem Digitalen erschwert die Trennung von Privatem und Öffentlichem, ein geschützter Rückzugsort muss durch einen temporären Ausstieg aus den kommunikativen Netzwerken aktiv erkämpft werden. Denn die globale Infrastruktur selbst mit ihrer Option zum pausenlosen Konsum, Arbeiten und Kommunizieren schläft nie.
Mit der Veranstaltung Industrialisierte Zeit möchten wir aus wissenschaftlicher und künstlerischer Sicht die historischen Entwicklungen von zeitlichen Infrastrukturen in den Blick nehmen und über Möglichkeiten und Fluchtpunkte für andere Rhythmen und Skalierungen jenseits linearer Zeitrechnungen spekulieren.
Konzept: Jörn Etzold, Britta Peters, Alisha Danscher und Rika Sakalak
Organisation: Alisha Danscher, Rika Sakalak
Veranstalter ist das Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.
Gefördert durch das AnGuS-Programm des Rektorats der Ruhr-Universität Bochum.
Event Venue
Rottstr5-Kunsthallen, Rottstraße 5, Bochum, Germany
