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Veranstaltung des FrauenpolitischenForums der Deutschen Kommunistischen
Partei Saarland zum Internationalen Frauentag 2026
Käthe Kollwitz ist eine der bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren oft ernsten, teilweise erschreckend realistischen Kunstwerken, die auf eigenen Erfahrungen basieren, entwickelte Kollwitz einen eigenständigen Stil.
Der Tod ihres Sohnes Peter im Krieg lässt sie nicht los und prägt viele ihrer bekannten Werke. Man spürt in ihren Arbeiten die Trauer und den Schmerz. Und man erkennt in vielen ihrer Werke die Sinnlosigkeit von Krieg. Ihre Werke waren und sind nicht nur Ausdruck persönlicher Empfindungen. Sie wandte sich an ihre Mitmenschen, appellierte, versuchte aufzurütteln, engagierte sich politisch, zunächst in der Liga für Menschenrechte.
Eines ihrer bekanntesten Werke ist das Plakat „Nie wieder Krieg“, geschaffen 1924 für den Mitteldeutschen Jugendtag der sozialistischen Arbeiterjugendbewegung. Aber auch das Schicksal der Armen, denen sie täglich begegnet, findet sich in ihren Bildern, Grafiken und Skulpturen.
Käthe Kollwitz wurde 1919 zur Professorin ernannt und wurde als erste Frau Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.
Ebenfalls als erste Frau wurde sie in den preußischen Orden Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste aufgenommen.
Der Defa Film aus dem Jahr 1986 zeigt Stationen aus dem Leben der großen Künstlerin, verbunden mit wichtigen Zeitereignissen - von 1914 bis kurz vor ihrem Tod im Jahre 1945.
Der Eintritt ist frei.
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Event Venue
Kino 8 1/2, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken, Deutschland, Saarbrucken, Germany
Tickets
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