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📚 BuchpräsentationSusanne Heim:
„Die Abschottung der Welt. Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen 1933 – 1945“
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🎫 Eintritt frei. Anmeldung unter ➡️ www.jmw.at/jart/prj3/jmw/main.jart?reserve-mode=reserve&content-id=1667764740022&rel=de&tid=1771512496592
📆 11. Mai 2026, 18:30 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr)
📍 Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien
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„Deutschland muss ihnen ein Land ohne Zukunft sein“: Nach dieser Devise wurden Juden in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Doch wohin? Susanne Heim hat erstmals systematisch untersucht, welche perfiden Barrieren die freien Länder der Welt gegen die Flüchtlinge errichteten. Ihr anschaulich erzähltes Buch führt eindringlich vor Augen, warum nur so wenigen Juden die Flucht gelang - bis der NS-Staat die Emigration verbot und den Massenmord organisierte.
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen. Susanne Heims konzises und anschauliches Buch beschreibt die internationale Flüchtlingspolitik und ihr dramatisches Scheitern umfassend. Eine notwendige und beklemmende Lektüre, denn die demokratischen Staaten scheinen bis heute nur wenig dazugelernt zu haben.
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Moderation: Gabriele Anderl
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Susanne Heim, Historikerin und Politikwissenschaftlerin, war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
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Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen zu, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen.
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Eine Kooperation des Vienna Wiesenthal Institute mit dem Jüdischen Museum Wien, der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung und dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
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Event Venue
Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien, Österreich, Wien, Austria
Tickets
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