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Der monumentale Bismarck, der hoch über der Stadt hinausragt. Der Fernsehturm, das Rathaus, der Hafen, der Michel, die Speicherstadt – was haben diese bekannten Hamburger Wahrzeichen gemeinsam? Sie sind alle erbaut von oder für Männer, zu Ehren von Männern oder im Gedenken an sie.Doch es gibt natürlich auch Frauen-Geschichten in der Hansestadt. Sie sind nur oft vergessen, verdrängt oder weniger sichtbar. In diesem Bildungsurlaub begeben wir uns auf einen historisch-feministischen Streifzug durch das Hamburg des 20. Jahrhunderts, um diese Geschichten in den Fokus zu rücken. Es sind häufig Geschichten von Unterdrückung, Verfolgung und Ausbeutung – aber auch von Widerstand, Solidarität, Ausdauer und Freude.
Während der Woche besuchen wir die wenigen, aber dennoch vorhandenen Statuen, Erinnerungsorte und Monumente in Hamburg, die bekannten oder weniger bekannten Frauen gewidmet sind. Wir widmen uns dem Leben und Wirken von Persönlichkeiten wie Liddy Bacroff, Semra Ertan, Marie Nejar oder Martha Muchow.
In chronologischer Abfolge vermittelt dieser Bildungsurlaub Einblicke in ein ganzes Jahrhundert Hamburger Frauengeschichten und macht sie sicht- und erfahrbar. Er dient als Einstieg oder Vertiefung für eine feministische Auseinandersetzung mit Geschichte im Allgemeinen und mit den Frauengeschichten Hamburgs im Besonderen.
Während der Woche werden eine thematische Einführung und begleitende Materialien angeboten, die kein Vorwissen voraussetzen. Wir beschäftigen uns mit Fragen zu Intersektionalität und dem „Mehrfach-Vergessen“:
Welche Frauen und Personengruppen werden besonders wenig erinnert? Wessen Geschichten geraten am ehesten in Vergessenheit? Wessen Leben und Wirken gilt als erinnerungswürdig – und welches nicht?
Für Reflexion und Austausch im Seminarraum sind ausreichend Einheiten eingeplant. Darüber hinaus unternehmen wir Exkursionen in ganz Hamburg, besuchen Ausstellungen, sprechen mit externen Referent:innen und Expert:innen und arbeiten in Gruppen an unseren Erkenntnissen.
„Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen – erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering.“ (Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg, 2025)
Seminarleitung: Sophie K., Bildungsreferentin & Kulturwissenschaftlerin
Teilnahmebeitrag: 160 € (Standard), 120 € (ermäßigt), 200 € (ermöglichend)
Es stehen drei Teilnahmebeträge zur Auswahl: Neben dem Standardbeitrag, ein ermäßigter Teilnahmebeitrag für Menschen mit geringeren finanziellen Spielräumen (ein Nachweis ist nicht erforderlich), zudem ein ermöglichender Teilnahmebeitrag. Die Anzahl der ermäßigten Teilnahmebeiträge ist begrenzt, je mehr Teilnehmende den ermöglichenden Beitrag zahlen, desto mehr ermäßigte Beiträge lassen sich realisieren.
Eine Unterkunft wird nicht bereitgestellt. Teilnehmer:innen von außerhalb Hamburg sind gebeten, eigenständig eine Unterkunft zu finden.
Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung: Das Seminar ist in den Bundesländern Hamburg, NRW, Niedersachsen, Berlin und BA-WÜ als gesetzlicher Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung anerkannt. Die Freistellung in weiteren Bundesländern ist ggf. auf Antrag möglich. In Bayern und Sachsen ist die Anerkennung als Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung leider nicht möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung:
https://hamburg.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/N8KEO/sichtbar-werden-%E2%80%93-ein-feministisch-historischer-streifzug-durch-hamburg?cHash=4fb83864a2c84d8decf5b7afb06424d7
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
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Event Venue
Valentinskamp 34A, 20355 Hamburg, Deutschland, Valentinskamp 34A, 20355 Hamburg, Deutschland, Hamburg, Germany
Tickets
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