About this Event
Wir erinnern an Foucaults Zeit in Hamburg als Leiter des Institut français Hamburg zwischen 1959 - 1960 und diskutieren zentrale Fragen zu seiner Schrift Wahnsinn und Gesellschaft, die er in dieser Zeit abschloss. Wie entstehen die brüchigen Grenzen zwischen Vernunft und Unvernunft? Wer bestimmt, was als „normal“ gilt – und wer ausgeschlossen wird? Welche historischen und gegenwärtigen Formen von Wissen, Macht und Wahrheit werden in der gesellschaftlichen Ordnung wirksam?
Grußwort der französischen Generalkonsulin Lorène Lemor
Einführung: Prof. Dr. Rainer Nicolaysen, Leiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte der Universität Hamburg
Auf dem Podium:
Dr. Arianna Sforzini, Fachbereich Philosophie der Universität Paris-Est Créteil
Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig, Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie,
Prof. Dr. Christina Schües, Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie.
In deutscher und französischer Sprache, mit Übersetzung ins Deutsche von Svenja Huckle
Eintritt frei, begrenzte Platzzahl, Anmeldung erforderlich. Ab Mitte April hier möglich.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „100 Jahre Michel Foucault“:
Gespräch am 18.5.2026, Tagung vom 5.-6.11.2026, Abendvortrag am 5.11.2026
Veranstalter: Institut français Hamburg, in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie, der ZEIT-Stiftung Bucerius, dem Hamburger Institut für Sozialforschung, mit Unterstützung der Fondation 55
Event Venue & Nearby Stays
Institut français de Hambourg, Heimhuder Straße 55, Hamburg, Germany
EUR 0.00











