Mahnwache gegen Jagd und gegen die Messe Jagd und Hund

Sat Jan 31 2026 at 09:00 am to 12:00 pm UTC+01:00

Westfalenhalle Dortmund | Dortmund

Tierrechtsgruppe Ruhrgebiet
Publisher/HostTierrechtsgruppe Ruhrgebiet
Mahnwache gegen Jagd und gegen die Messe Jagd und Hund
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‼️ Mahnwache gegen Jagd
Für eine Welt ohne Jagd
📅 31. Januar 2026
⏲️ 9 Uhr bis 12 Uhr
📍 Westfalenhallen Dortmund
Parallel zur größten europäischen Jagdmesse „Jagd & Hund“ findet am 31. Januar 2026 eine Mahnwache gegen Jagd vor den Westfalenhallen Dortmund statt.
Wir protestieren gegen das Töten von Wildtieren als Freizeitbeschäftigung, gegen Jagdverherrlichung und gegen die aktive Nachwuchswerbung für ein System, das auf Gewalt gegen Tiere basiert.
Wir lehnen die Jagd grundsätzlich ab.
Nicht nur einzelne Auswüchse, nicht nur Trophäenjagd oder Abschussreisen – sondern die Jagd als System. Das Töten von Wildtieren aus Freizeit-, Traditions- oder wirtschaftlichen Interessen ist aus unserer Sicht ethisch nicht zu rechtfertigen und ökologisch nicht notwendig.
Jagd bedeutet Leid und Tod für empfindungsfähige Lebewesen. Die immer wieder vorgebrachten Rechtfertigungen – Bestandsregulierung, Waldschutz oder Krankheitsprävention – sind wissenschaftlich widerlegt. Intensive Bejagung zerstört Sozialstrukturen von Wildtieren, fördert unkontrollierte Vermehrung und destabilisiert Ökosysteme. Die Natur reguliert sich selbst, wenn man sie lässt.
Trotzdem wird auf der Messe „Jagd & Hund“ Jagd als Kulturgut und das Töten von Tieren als Hobby inszeniert. Abschussreisen, Trophäenjagd und eine romantisierende Darstellung von Gewalt gehören dort zum Geschäftsmodell. Verantwortlich dafür ist die Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH, eine städtische Gesellschaft. Damit trägt die öffentliche Hand Mitverantwortung für Inhalte, die dort gezeigt, beworben und normalisiert werden. Öffentliche Räume dürfen jedoch nicht zur Verherrlichung von Tierleid und Artenzerstörung genutzt werden.
❗ Besonders problematisch: Jagdnachwuchs auf Kosten von Kindern
Ein zentraler Kritikpunkt ist die gezielte Ansprache von Kindern auf der Messe – insbesondere die sogenannte „Kidz Fiep Weltmeisterschaft“. Bei diesem Wettbewerb werden Kinder im Alter von etwa sechs bis 15 Jahren dazu animiert, Tierlaute zu imitieren, um Rehböcke aus der Deckung zu locken. Diese Praxis („Blatten“) dient nicht der Naturbeobachtung, sondern der Vorbereitung auf die spätere Tötung der Tiere.
Was hier als Spiel verkauft wird, ist in Wahrheit Jagdpropaganda für Kinder. Kinder lernen, Wildtiere gezielt zu täuschen, ihre instinktiven Verhaltensweisen auszunutzen und den Tod eines Tieres als Erfolg zu begreifen. Jagdliche Gewalt wird verharmlost, emotional vorbereitet und öffentlich gefeiert. Das halten wir für ethisch nicht akzeptabel.
Besonders schwer wiegt, dass diese Form der Jagdnachwuchswerbung von einer städtischen GmbH ermöglicht wird. Die Geschäftsführung der Westfalenhallen Unternehmensgruppe trägt Verantwortung dafür, welche Formate zugelassen werden. Öffentliche Trägerschaft bedeutet auch eine besondere Schutz- und Vorbildfunktion, gerade gegenüber Kindern.
⚖️ Rechtliche Einordnung
Auch rechtlich wirft die „Kidz Fiep Weltmeisterschaft“ erhebliche Fragen auf.
Nach § 1631 Abs. 2 BGB haben Kinder ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat über Art. 1 Abs. 1 (Menschenwürde) und Art. 6 Abs. 2 (staatliches Wächteramt), Kinder vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Die UN-Kinderrechtskonvention, insbesondere Art. 19, verlangt Schutz vor jeder Form körperlicher und seelischer Gewalt. Der UN-Kinderrechtsausschuss hat 2023 ausdrücklich betont, dass auch die Normalisierung von Gewalt gegen Tiere problematisch ist, wenn Kinder daran beteiligt werden.
Dass Kinder öffentlich dafür belohnt werden, Tiere in tödliche Situationen zu locken, steht im Widerspruch zu diesen Schutzpflichten. Die Berufung auf Tradition oder kulturelle Akzeptanz reicht nicht aus, um Kinderrechte zurückzustellen.
✊ Unsere Forderungen
• sofortige Absage der „Kidz Fiep Weltmeisterschaft“,
• keine jagdlichen Kinder- und Jugendformate auf der Messe „Jagd & Hund“,
• eine unabhängige rechtlich-ethische Prüfung der Messe durch Stadt und Aufsichtsgremien,
• politische Konsequenzen bis hin zur Beendigung der Jagdmesse in städtischen Hallen,
• Abschaffung der Jagd.
ℹ️ Hinweise zur Mahnwache
Die Mahnwache ist friedlich.
Der Zugang zu den Westfalenhallen bleibt jederzeit frei.
Bitte blockiert keine Eingänge, bleibt ruhig und lasst euch nicht provozieren. Banner und Plakate können gerne mitgebracht werden.
Für eine Welt ohne Jagd. Mahnwache am 31. Januar 2026 vor den Westfalenhallen Dortmund.
9 Uhr bis 12 Uhr
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Event Venue & Nearby Stays

Westfalenhalle Dortmund, Rheinlanddamm 200 ,Dortmund, Germany

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