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Im Rahmen der Reihe des Vereins für sächsische Landesgeschichte „Wie geht Sächsisch?“ laden wir Sie herzlich zum Vortrag „Erbhuldigungen als frühmoderne Schlüsselmomente in der Begegnung von wettinischen Landesherren mit ihren kursächsischen Untertanen“ ein.Begleiten Sie die Berliner Kunsthistorikerin Dr. Ines Elsner in eine Zeit, in der Machtwechsel noch feierlich besiegelt wurden. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Erbhuldigungen, bei denen Untertanen ihrem Fürsten Treue und Gehorsam gegen die Gewährung von Schutz und Schirm zusicherten. Diese Treffen waren nicht nur ein formeller Rechtsakt, sie zeigten in eindrucksvollen Ritualen, Gesten und Abläufen, wie das Verhältnis zwischen Herrschenden und Bevölkerung tatsächlich funktionierte.
Am Beispiel des historischen Huldigungsorts Torgau wird erläutert, welche Bedeutung diese Begegnungen in Sachsen hatten und welche neuen Forschungserkenntnisse derzeit gewonnen werden. Der Vortrag macht sichtbar, wie viel sich aus diesen Ritualen über Politik, Gesellschaft und den Alltag unserer Region in der Vormoderne lernen lässt.
Ein Abend für alle, die Geschichte nicht als trockene Datenfolge, sondern als Bühne voller Spannung, Konflikt und Bedeutung erleben wollen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Anmeldung
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Abbildung
Kupferstich von Johann Georg Schreiber: Die Erbhuldigung für Kurfürst Friedrich August II. auf dem Leipziger Markt, 1733.
Bildsignatur
Stadtgeschichtliches Museum S0000396
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Event Venue & Nearby Stays
Straße des 18. Oktober 42, 04103 Leipzig, Germany, Straße des 18. Oktober 42, 04103 Leipzig, Deutschland, Leipzig, Germany
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