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GalerieEinlass: 20:00 Uhr / Beginn: 20:30 Uhr
Born in 1962 in a post-war divided Germany, Caspar Brötzmann started out playing the piano, his main inspirations included, Hanns Eisler, singer Ernst Busch, his mother’s “Hausmusik” (German tradition where the family gathers to play their instruments together), and also by the roaring sounds of his father, virtuoso saxophonist giant Peter Brötzmann, aka “The Teutonic Axe“ – a key player in the European freejazz movement, Fluxus artist, and ideologically adamant communist.
Caspar lived in fear and awe of his strict father, and he took to the guitar knowing that Peter and his peers sneered at Americanised music, and especially electric guitars and the hard rock sounds that appealed to Caspar, the likes of Ritchie Blackmore, Jimmy Page, and Jimi Hendrix. The guitar became, Caspar says, “his shield against the unsettling world”. “It wasn’t about virtuosity” Caspar continues “rather the love of the instrument”.
Caspar didn’t have any formal training, but Hans Reichel – a family friend and an avant-garde guitarist who built his own instruments – showed him the ropes. Hans taught Caspar how to manipulate the workings and mechanics of the guitar. Caspar’s left-handed instrument is less of a nod to left-handed Hendrix and more of a technical improvement to Caspar’s own playing, allowing for a stronger low end, better access to the volume control, and the vibrato bar, all of which gives CBM’s music an unparalleled dynamic range.
Caspar Brötzmann Massaker’s music is resoundingly singular. Ultra heavy riffs and beats, ominous tribal chants and a raw physical force is conjured up by these three sinister and proud minds of their era. Their unhinged, unified stream of energy is captured on several records but much more is to be enjoyed live.
Foto: Eva Nahon
Support: Karla Kvlt
Musik ist immer auch die Suche nach Transzendenz. Sie transportiert Emotionen, greift sie auf und vermittelt zwischen dem Begreifbaren und dem, was dahinter liegt. Das kann insbesondere bei kollektiven Musik-Erlebnissen wie Konzerten oder Ritualen geschehen. Dem Künstler selbst kann Musik bei der Identitätsstiftung helfen und innere Zerissenheit auflösen oder thematisieren. Hier geht es um die Transzendenz und Transformation des Egos – letztlich die Voraussetzung für Kunst, vor allem wenn sie kollektiv erzeugt wird.
Das alles mag eine sehr philosophische Einleitung für ein Bandinfo sein, aber es ist der Anfang einer Auseinandersetzung mit KARLA KVLT – musikalisch und thematisch. Für die 2023 gegründete Band ist das die Basis: die radikale Auflösung des Egos. Kunst entsteht nicht nach einem genauen Plan. Sie entsteht, wenn man loslässt – Gedanken, Erwartungen, Ideen und sogar persönliche Wünsche. Solange der Verstand involviert ist, blockiert das Ego die Möglichkeit einer kollektiven Erfahrung. Dieses Loslassen, diese intuitive Herangehensweise, ist es, was die Musik von KARLA KVLT ausmacht. Thunderhunter ist die Einladung, ein Teil davon zu werden.
Die Beats und Riffs tonnenschwer, der Gesang glockenhell, fragil und eindringlich. KARLA KVLTs Musik ist dicht, immersiv aber auch schön – wie eine Pflanze, die sich selbst durch eine Betondecke kämpft, wie die Gezeiten, die präzise und unaufhaltbar dem immer gleichen Rhythmus folgen und dabei ebenso zerstörerisch sein können, wie sie im nächsten Moment Schönheit offenbaren und den Blick auf Neues freigeben.
Auf der Basis von Drone, Doom, Sludge, Noise und Postrock erschafft die Band um Markus E. Lipka (EISENVATER, ROSSBURGER REPORT), Johann Victor Wientjes und Teresa Matilda Curtens (MELTING PALMS) monolithische und hypnotisierende Tracks, die 2023 komplett in Eigenregie aufgenommen wurden und es tatsächlich schaffen, eigentlich so unversöhnliche Stile wie Sludge Doom und DreamPop zusammenzubringen. Vielleicht liegt es an der familiären Konstellation: Markus und Johann sind Vater und Sohn, Teresa Ehefrau von Johann und damit Schwiegertochter von Markus.
Während EISENVATER in den Neunziger Jahren ähnlich wie MELVINS, SWANS, LIVE SKULL oder UNSANE und lange vor z.B. BORIS, SUNN0))) oder MONOLORD die Grenzen von Hörgewohnheiten hinterfragten, sind MELTING PALMS die Antithese zur musikalischen Zerrissenheit, thematisch aber artverwandter als es auf den ersten Blick scheinen mag. Beide Entwürfe fügen sich bei KARLA KVLT in brutaler Schönheit zusammen. Exile On Mainstream ist überglücklich mit Thunderhunter das erste Album der neuen Band zu veröffentlichen.
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PLEASE NOTE / Spielregeln
Der Z-Bau ist ein weltoffener & diskriminierungsfreier Raum in dem alle willkommen sind, die diese Grundsätze teilen.
Für Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Formen von Diskriminierung ist bei uns kein Platz.
Einlass unter Vorbehalt.
Mehr Infos dazu, sowie zu unserem Leitbild, der Hausordnung und dem Jugendschutz unter:
https://z-bau.com/ueber-den-z-bau/leitbild-spielregeln/
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Z-Bau, Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg, Deutschland,Nuremberg, Nürnberg, Germany
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