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Was, wenn Österreich auch im Jahr 2000 noch besetzt gewesen wäre?Der Film „1. April 2000“ aus dem Jahr 1952 beantwortet diese Frage mit satirischer Schärfe. In einer absurden Zukunftsvision muss sich Österreich nach der Ausrufung seiner Unabhängigkeit vor einem Weltgericht verantworten.
Der Film wurde gezielt von der österreichischen Bundesregierung finanziert, um in der Zeit der alliierten Besatzung politischen Druck aufzubauen und den Abschluss des Staatsvertrags sowie das Ende der Besatzung zu beschleunigen. Als staatlich initiierter Appell verbindet „1. April 2000“ Unterhaltung mit klarer politischer Botschaft.
Somit ist der Film ein ungewöhnliches Beispiel für politisches Kino der Nachkriegszeit. Im Rahmen unseres Filmabends präsentieren wir dieses Zeitdokument, das pointierte und aufschlussreiche Einblicke in das Österreich der Nachkriegszeit eröffnet.
Wolfgang Liebeneiner als Regisseur standen bei diesem außergewöhnlichen Werk ein Starensemble, unter anderem mit Hilde Krahl, Waltraud Haas, Josef Meinrad, Curd Jürgens, Hans Moser, Paul Hörbiger oder Helmut Qualtinger zur Verfügung.
Freier Eintritt!
Davor um 17 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung Ins Ungewisse. Graz 1945-1965 statt.
Kosten Führung: 3 Euro (exkl. Eintritt)
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Event Venue & Nearby Stays
Graz Museum, Sackstraße 18,Graz, Austria
Concerts, fests, parties, meetups - all the happenings, one place.





